Israel Heute Morgen

Mittwoch, 15. November 2017 |  Dov Eilon

Guten Morgen liebe Leser!

Dieser November ist wirklich ein komischer Monat. Er scheint vergessen zu haben, dass sogar der Herbst schon bald zuende sein wird und dann der Winter vor der Tür steht. Es ist sehr sommerlich hier, in Jerusalem werden heute immerhin 23 Grad erreicht, in Modiin soll das Thermometer sogar auf bis zu 27 Grad ansteigen. Die Landwirte beginnen, zu verzweifeln, sie brauchen den Regen, doch der scheint sich weiterhin zu verstecken.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter ohne bedeutende Veränderung der Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 23 Grad, Tel Aviv 26 Grad, Haifa 23 Grad, Tiberias am See Genezareth 27 Grad, am Toten Meer 27 Grad, Eilat am Roten Meer 29 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist unverändert und liegt bei -214.30 m unter dem Meeresspiegel.

Die Titelseiten von heute. Von links nach rechts: Maariv, Jediot Achronot, Israel Hayom

Und nun ein Blick auf die Titelseiten der heutigen Tageszeitungen. Über was wird heute hier in Israel gesprochen? Maariv berichtet,dass Russland mit der Iranischen Präsenz in Syrien einverstanden sei. Solange es im Sinne der Syrischen Regierung ist, sieht es Russland als legitim an, dass sich der Iran in Syrien aufhält, sehr zum Unmut Israels natürlich, das weiterhin im Sinne seiner Interessen handeln werde, wie die Zeitung berichtet. Es wird interessant sein, zu sehen, wie sich das auf die sonst guten Beziehungen zwischen Russland und Israel auswirken wird. Weiter berichtet die Zeitung auf ihrer Titelseite von einem weiteren Verhör von Ministerpräsident Netanjahu bezüglich der sogenannten Akte 1000, der Geschenke und Vergünstigungen ,die das Ehepaar Netanjahu erhalten haben soll. Es handelt sich hierbei um das bereits sechste Verhör, für das sich Netanjahu Zeit nehmen muss, der weiterhin alles abstreitet. Dann gibt es noch ein Foto unseres Präsidenten Rivlin und der erfolgreichen Israelischen Hollywood-Schauspielerin Gal Gadot. Rivlin hält sich zur Zeit in Los Angeles auf (Artikel).

Die Zeitung Jediot Achronot beschäftigt sich mit den Frauen am Arbeitsplatz, sie seien nicht nur sexuellen Belästigungen ausgesetzt, sondern würden weiterhin auch deutlich weniger verdienen als ein Mann in einer ähnlichen Position. Der Unterschied im Gehalt soll sich erstmals sogar wieder vergrößert haben. Eine Frau verdiene nur 66% das Gehalts eines Mannes. Das ist ein echtes Problem und total unverständlich. Dann berichtet die Zeitung von der Lage der Menschen in Haifa, deren Häuser vor genau einem Jahr während der großen Waldbrände, die im ganzen Land wüteten, beschädigt oder zerstört worden waren. “Ein Jahr nach dem Feuer”, heißt die Überschrift. Interessant. Natürlich wird auch der Streit mit Russland um die iranische Präsenz in Syrien nicht ignoriert. Dazu kommen dann noch Vorschauen auf die Wochenendausgabe der Zeitung.

Und dann haben wir noch die Zeitung Israel Hayom die von einem Freund Netanjahus gegründet wurde und umsonst an die Leser verteilt wird. Daher gilt sie als die meistgelesenste Zeitung des Landes. Neben dem Bericht über das Russische Einverständnis über die Iranische Präsenz in Syrien, berichtet die Zeitung über die Lage im Sudan. Dafür hat sie eigens ihren Korrespondenten nach Afrika geschickt. „Neuer Wind aus dem Sudan“, lautet die Überschrift. Der Sudan gilt als eines der extremsten islamischen Länder, dennoch habe der Korrespondent auch andere Stimmen gehört. „Israel half uns, von den Sanktionen befreit zu werden“, sei dort gesagt worden. Dann gibt es noch eine Meldung über die Haushaltshilfe der Netanjahus, die Sarah Netanjahu verklagt hatte, wegen der schlechten Behandlung und beleidigender Worte ihr gegenüber. Jetzt wird an der Glaubwürdigkeit der Klägerin gezweifelt. Mal sehen, wie es weitergeht.

Wie Sie sehen können, es ist nie langweilig hier bei uns in Israel. Und nun wünsche ich Ihnen einen wunderbaren und angenehmen Mittwoch. Alles, was sonst noch so passiert in Israel, können Sie später in unseren Meldungen lesen. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem

Dov

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