Israel will Drusendorf in Syrien beistehen - Israelischer Druse durch verirrten Schuß verletzt

Sonntag, 5. November 2017 |  NAI Redaktion

In den letzten Jahren hat Israel zahlreiche Ziele der Hisbollah im Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg in Syrien angegriffen. Doch dabei hat der Jüdische Staat immer darauf geachtet, nicht mit in die Feuersbrunst hineingezogen zu werden.

Bis jetzt.

Die Israelische Armee hat am Freitag entschieden, sich für die Verteidigung des Syrischen Drusendorfs Hader einzusetzen, das sich nur in geringer Entfernung von der israelischen Grenze in den Golanhöhen befindet.

Hader steht zu dem Regime des Syrischen Diktators Bashar Assad (die Drusen sind immer der an der Macht stehenden Partei loyal), was es zu einem Ziel aller am Bürgerkrieg beteiligten Rebellen und islamistischen Gruppen macht.

Am frühen Freitag wurde Hader von einem Selbstmordattentäter der Jihad-Gruppe Al Nusra angegriffen. Neun Menschen wurden getötet, weiterer 23 verletzt.

Der IDF-Brigadegeneral Ronen Manelis kündigte an, dass die israelische Armee bereit sei, "zu verhindern, dass Hader Schaden zukommen oder besetzt wird". Dies sei Teil der Israelische Verantwortung für die Drusen.

Eine derartige Entscheidung könnte die israelischen Streitkräfte jedoch sehr schnell in direkten Konflikt mit Al Nusra und anderen Rebellengruppen bringen.

Kurz vor der Entscheidung wurde ein drusischer Bewohner in Norden Israels von einem berirrten Schuß aus Syrien verletzt, sein Zustand wurde als stabil bezeichnet.

Die drusischen Einwohner Israels betrachten sich als Blutsbrüder der jüdischen Mehrheit.

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