Israelische Armee zerstört Terrortunnel - Terroristen kommen ums Leben

Dienstag, 31. Oktober 2017 |  NAI Redaktion

Dank modernster Technologien ist es der Israelischen Armee gestern gelungen, einen Terrortunnel ausfindig zu machen und zu zerstören. Durch den Einbruch des Tunnels sollen mindestens sieben Terroristen des Islamischen Djihads ums Leben gekommen sein.

Der Tunnel befand sich bereits auf der Israelischen Seite der Grenze unweit von Kissufim, hatte aber noch keinen Ausgang, er sollte noch viel weiter in Israelisches Gebiet eindringen. Es ist das erste Mal, dass ein Terrortunnel mithilfe der neuen Technologien aufgespürt werden konnte.

Durch die Sprengung des Tunnels kamen mehrere Terroristen ums Leben, darunter ranghohe Befehlshaber des Islamischen Djihads. Einem Bericht des Nachrichtenportals Ynet zufolge liegt die Zahl der Toten bei sieben, andere Nachrichtenportale sprachen von 8 bis 12 Toten. Die meisten Opfer kamen nicht durch die Zerstörung selbst, sondern während der Rettungsaktionen im Tunnel ums Leben.11 weitere wurden verletzt.

Die Sprengung des Tunnels vom Gazastreifen aus gesehen

Der Islamische Djihad hat mit Vergeltung für den von ihnen als „Akt der Aggression“ bezeichneten Sprengung des Tunnels gedroht. Es handele sich um eine Kriegserklärung Israels. Man werde über eine passende Reaktion auf den Angriff nachdenken.

Zur Vorsichtsmaßnahme wurden im Grenzgebiet zum Gazastreifen mehrere Iron Dome Abwehranlagen aufgestellt, um für einen möglichen Raketenbeschuss bereit zu sein. Nachdem die Israelische Armee gestern Abend angeordnet hatte, dass der Schulunterricht im Grenzgebiet zum Gazastreifen heute nur in geschlossenen Gebäuden stattfinden dürfe, wurde heute früh von einer Rückkehr in die Routine gesprochen. Bis jetzt ist es ruhig geblieben.

Nach Bekanntwerden der Tatsache, dass Terroristen bei der Tunnelzerstörung ums Leben gekommen waren, wurde seitens der Israelischen Armee gesagt, dass man nicht geplant habe, hochrangige Mitglieder des Islamischen Djihads zu töten. Diese Aussage wurde später kritisiert. „Der Israelischen Armee gelang es gestern, Terroristen zu töten, die mit dem Graben eines Terrortunnels beschäftigt waren mit dem Ziel, Israelische Kinder und Frauen zu töten. Man darf sich nicht dafür entschuldigen, wenn man Terroristen eliminiert“, sagte der Minister Naftali Bennet vom „Jüdischen Haus“.

Weiter sagte Bennet: „Ich möchte daran erinnern, dass der Tunnel auf Israelischer Seite gesprengt worden ist, ein Tunnel, der gegraben wurde, um Israelis zu töten. Als Mitglied des Kabinetts, der schon seit dem Gazakrieg (Zuk Eitan) mit dem Kampf gegen die Terrortunnel beschäftigt ist, gebe ich der Aktion von gestern meine volle Unterstützung. Das ist das Ziel der Israelischen Armee, den Terror verhindern und zu besiegen. So muss man weiterarbeiten.“

Der Generalstabschef der Israelische Armee Gadi Eizenkot sagte heute: „Die Operation der Armee hat die Bevölkerung Israels von einer großen Bedrohung befreit und das war ihr Ziel. Diese Operation ist nur eine von vielen anderen, sichtbare und geheime, die die Kräfte der Israelischen Armee gegen die Bedrohung ausführen und ausführen werden zu jeder Zeit und in jeder Lage. Es handelt sich hier um einen beeindruckenden Erfolg des Südkommandos gegen die Verletzung der Souveränität Israels."

Archivbild: Terrortunnel (Foto: David Buimovitch/Flash90)

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