Kann Eiscreme das Eis in Israel brechen?

Freitag, 15. September 2017 |  NAI Redaktion

Manche sagen, dass Israel bereits alles versucht hat, um Frieden mit seinen arabischen Nachbarn zu erreichen, aber es gibt doch immer wieder neue Impulse, die versuchen, das Eis zwischen den verfeindeten Völkern zu brechen.

So auch der Versuch des Juden Adam Ziv und seines arabischen Partners Alaa Sweitat, die im arabischen Dorf Tarshiha eine gemeinsame Eisdiele eröffneten, um für Koexistenz zwischen Juden und Arabern zu werben.

Während Adam Ziv seit seiner Kindheit davon träumte, Eis zu produzieren und zu verkaufen, kam Alaa Sweitat erst später als Partner hinzu. Ziv verliebte sich als Kind in den Geschmack von Eis und lernte die Produktion unter anderem in Italien. Zurück in Israel suchte er nach einem arabischen Partner für seine Idee, Menschen mit leckerem Eis miteinander zu verbinden. Er fand den idealen Partner in Sweitat, der bereits ein Restaurant betrieb. Zusammen eröffneten sie die erste Eisdiele von Tarshiha im Zentrum des Orts.

„Stellen Sie sich einen Nachmittag im Sommer vor,“ beschreibt Ziv seine Vision. „Jüdische und arabische Eltern kommen mit ihren Kindern in unseren Laden, angenehme Musik läuft im Hintergrund, die Sonne scheint und es gibt natürlich jede Menge leckeres Eis. Die Kinder werden anfangen miteinander zu spielen, die Eltern schauen sich gegenseitig an und beginnen sich zu unterhalten und so kommt man ganz natürlich zusammen.“

So stellte sich Ziv sein Geschäft vor und es hat sich sogar wirklich genauso erfüllt. Ganz nebenbei erhielten die beiden Unternehmer einen Preis der UN, das von der jüdisch-arabischen Eisfabrik begeistert war, für ihre Friedensbemühungen.

Mittlerweile gibt es fünf Filialen ihres Geschäfts, inklusive eines Besucherzentrums und 50 Mitarbeitern. Ihr Laden heißt Busa und ist in Galiläa mittlerweile eine Berühmtheit. Allerdings nicht nur aufgrund ihrer Friedensbemühungen, sondern auch weil sie Eis auf höchster Qualität aus Zutaten aus ihrer Region herstellen.

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