Gemeinsame Töne - Jüdische und arabische Kinder singen zusammen

Donnerstag, 24. August 2017 |  NAI Redaktion

Ein Projekt in der Jezreelebene im Norden Israels zeigt, wie die Musik Menschen zusammenbringen und Vorurteile abbauen kann. Bei dem von der Amerikanischen Botschaft unterstützten Projekt treffen sich regelmäßig jüdische und arabische Schüler zum gemeinsamen Musizieren.

Im Rahmen des Projekts „Gemeinsame Töne“ treffen sich jüdische und arabische Musiklehrer zusammen mit ihren Schülern zum gemeinsamen Musikunterricht. Es werden Meisterklassen abgehalten und gemeinsame Konzerte vorbereitet. Die Schüler besuchen sich gegenseitig in ihren Schulen, bei denen nicht nur zusammen musiziert, sondern auch miteinander gespielt wird und andere Aktivitäten unternommen werden. Innerhalb eines Schuljahres finden um die fünf Treffen statt, am Ende gibt es ein gemeinsames Konzert.

Durch das gemeinsame Spielen lernt man sich besser kennen (Screenshot Video)

Das Video zeigt die Treffen von den Chören zweier Schulen, einer arabischen und einer jüdischen Schule. Die Schulkinder der arabischen Alroa Schule in Manshiya Zabda und einer jüdischen Grundschule in Kfar Yehoshua lernen bei den gemeinsamen Treffen, dass die anderen Schüler außer der anderen Sprache gar nicht so verschieden sind. Das gemeinsame Spiel und die Chorproben verbinden die Schüler, es werden Kontakte geschlossen. Am Ende trafen sich die Chöre zu einem gemeinsamen Konzert und bekamen viel Beifall aus dem Publikum, Juden und Araber.

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