Palästinensische Reiseleiter hetzen gegen Israel in Jad Vashem

Dienstag, 8. August 2017 |  NAI Redaktion

Reiseleiter der Palästinensischen Autonomiebehörde nutzen ihre Genehmigung, Touristen in Israel betreuen zu dürfen, aus und hetzen gegen den israelischen Staat. Das berichtet das Internetportal NRG .

Jad Vashem (Foto: Hadas Parush/Flash90)

„Was die Nazis den Juden vor 70 Jahren angetan haben, ist das, was die Israelis heute mit uns machen“, war einer der Sätze, die ein israelischer Reiseleiter ausgerechnet in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vashem aus dem Mund eines palästinensischen Reiseleiters gehört hatte, der eine ausländische Touristengruppe durch das Museum führte.

Palästinensische Reiseleiter, die einen Ausweis der Palästinensischen Autonomiebehörde haben, dürfen aufgrund des Pariser Abkommens, ein zu den Osloer Verträgen gehörendes Wirtschaftsabkommen, Touristen in Israel begleiten. Leider wird dies von ihnen und auch von arabisch-israelischen Reiseleiter für die Hetze gegen Israel ausgenutzt.

„Aber das Problem besteht hauptsächlich bei den palästinensischen Reiseleitern“, sagte ein israelischer Reiseleiter mit 28-jähriger Berufserfahrung. Er habe mehr als einmal gehört, wie palästinensische Leiter ausgerechnet in Jad Vashem gegen Israel sprechen. „Dieses Problem besteht schon seit Jahren“, sagte er weiter. Dieses Problem bestehe nicht nur in Jad Vashem, erklärte der israelische Reiseleiter. So wurde eine Gruppe deutscher Touristen bei ihrer Fahrt nach Massada erklärt, dass die Sicherheitsmauer, an der sie vorbeigefahren waren, gebaut wurde, um den Arabern das Land wegzunehmen und sie in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. Nicht ein Wort darüber, dass die Mauer gebaut wurde, um sich vor Selbstmordanschlägen zu schützen, wie sie es zur Zeit der zweiten Intifada gegeben hatte.

Ein arabisch-israelischer Reiseleiter wurde in einem anderen Fall von einem Touristen gefragt, was es mit den Überresten der gepanzerten Fahrzeuge auf sich hätte, die längst der Strasse nach Jerusalem stünden. Es seien Überreste eines Unfalls, war die Antwort des Reiseleiters, ohne den Unabhängigkeitskrieg von 1948 zu erwähnen.

”Überreste eines Unfalls” auf dem Weg nach Jerusalem - eine der Lügen arabischer Reiseleiter (Foto: Yossi Zamir/Flash90)

„Diese Reiseleiter begleiten die Touristen oft über mehrere Tage bei der Reise durch Israel, was der Leiter sagt, ist das, was am Ende in den den Köpfen der Touristen in Erinnerung bleibt und Einfluss auf ihre Einstellung gegenüber Israel haben wird. Sie bekommen eine echte Gehirnwäsche. Zuhause erzählen sie dann ihren Freunden von ihren Reiseeindrücken und veröffentlichen sie auch in den sozialen Netzwerken und spielen damit der BDS in die Hände.“

Auch in der Jerusalemer Altstadt würden palästinensische Reiseleiter ihre Stellung ausnutzen und den Touristen erzählen, dass die Juden keinerlei Beziehung zu dem Ort hätten, sagten israelische Reiseleiter. Weiter würde den Touristen erzählt werden, dass die Juden erst vor hundert Jahren aus verschiedenen Ländern hierhergekommen seien und hätten den Arabern das Land geraubt. Damit würde die Jüdische Geschichte bereits abgeschlossen sein.

Das Israelische Tourismus-Ministerium erklärte: „Es handelt sich hier um 0,5% der Reiseleiter in Israel, die nur Touristen betreuen, die aus den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde nach Israel einreisen. Das im Rahmen einer Vereinbarung, die schon seit dem Jahr 1967 besteht und im Pariser Abkommen festgelegt wurde. Das Tourismus-Ministerium führt regelmäßig Kontrollen durch, wenn ein Reiseleiter dabei ertappt wird, gegen die Ethik zu verstossen und Israel dämonisiert, wendet sich das Ministerium an die Zivilverwaltung mit der Bitte, dem Reiseleiter die Lizens zu entziehen. Auch wird zurzeit an einer Ergänzung des Tourismus-Gesetzes gearbeitet, dass dem Ministerium mehr Durchsetzungsbefugnisse geben soll.“

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