Israelisches Terroropfer spricht vor UN-Sicherheitsrat

Mittwoch, 26. Juli 2017 |  NAI Redaktion

Bild: Oren Almog während seines Armeedienstes 2012 (Foto: IDF)
Der heute 24 Jahre alte Oren Almog hat 2003 fünf Familienmitglieder und sein Augenlicht bei einem Terroranschlag im Maxim Restaurant in Haifa verloren. Gestern trat er mit dem israelischen Botschafter zur UN, Dany Danon, vor dem UN-Sicherheitsrat auf und forderte ein Ende der Zahlungen der Palästnensischen Autonomiebehörde für verurteilte Terroristen und deren Familien.

„Allein 2016 investierte die Palästinensische Autonomiebehörde 303 Millionen Dollar in den Terrorismus“, erklärte Almog. „Davon gingen alleine $86.000 direkt an Leute, die am Mord an meiner Familie beteiligt waren. Von den internationalen Hilfsgeldern an die Palästinenser werden 30 Prozent für den Terrorismus aufgewendet.“

„Können Sie sich vorstellen“, fragte er die Teilnehmer des Rats, „dass eine hier repräsentierte Entität Gehälter an Terroristen zahlt, die Ihre Familie ermordet haben? Ich kann es auch nicht, aber das ist genau die Realtität, in der ich lebe, genauso wie viele andere Terroropfer.“

Meldung des Anschlags in den Nachrichten vom 4.10.2003

Almog war zur Zeit des Anschlags in Haifa zehn Jahre alt. Sein Vater, sein Bruder, sein Großvater, seine Großmutter und sein Cousin kamen bei der Explosion in dem Restaurant ums Leben. Nach seiner langen Behandlung in einem Krankenhaus begann Almog einen langen Rehabilitierungsprozess und ein neues Leben. Er gewann einen internationalen Segelwettbewerb für Blinde und meldete sich für den Dienst in der Armee, wo er in einer Eliteeinheit diente.

Ob die UN jedoch auf die Forderung des Israelis eingehen wird, ist mehr als fraglich.

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