Terror zu Beginn des Shabbats – Grenzschutz-Polizistin durch Messerstiche ermordet

Sonntag, 18. Juni 2017 |  NAI Redaktion

Am Freitagabend, kurz vor Beginn des Shabbats, hat es in Jerusalem fast gleichzeitig zwei Terroranschläge gegeben. In der Sultan Suliman Straße eröffneten zwei Terroristen das Feuer auf dort stationierte Grenzschutz-Polizisten, fast zur gleichen Zeit griff ein dritter Terrorist am Damaskustor eine Polizistin des Grenzschutzes mit einem Messer an. Sie wurde lebensgefährlich verletzt und starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Am Ort des Anschlages

Drei weitere Menschen wurden bei den Anschlägen verletzt, ein Polizist verletzte sich leicht, zwei weitere Menschen, ein Araber aus dem Osten Jerusalems und ein Araber aus der sogenannten Westbank, erlitten mittelschwere Schussverletzungen. Die Terroristen wurden von den Sicherheitskräften erschossen. Zwei der Terroristen stammen aus der Nähe von Ramallah, der dritte Terrorist soll palästinensischen Meldungen zufolge aus Hebron stammen.

Operation der Armee im Dorf der Terroristen

Noch in der Nacht zum Samstag ist eine große Zahl von Soldaten der Israelischen Armee im Dorf Deir Abu-Mash'al, aus dem zwei der Terroristen stammen, tätig geworden. Die Häuser der Terroristen wurden untersucht und für eine spätere Zerstörung vorbereitet. Auch wurden Familienangehörige der Terroristen befragt, ob sie von den Plänen des Anschlags gewusst hätten. Dabei wurden ihnen auch die Eintrittsgenehmigungen nach Israel genommen. Weitere Dokumente wurden beschlagnahmt, ein Verdächtiger, den Terroristen geholfen zu haben, wurde festgenommen. Während der Operation im Dorf kam es zu Unruhen, rund 200 Araber versuchten die Operation der Sicherheitskräfte zu stören durch das Werfen von Molotow-Cocktails und das Anzünden von Autoreifen.

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