Israelischer Armeesprecher gegen B'Tselem

Donnerstag, 11. Mai 2017 |  NAI Redaktion

In einem außergewöhnlichen Post auf seiner Facebookseite, reagierte der Sprecher der Israelischen Armee auf ein Video der linksorientierte Organisation B'Tselem.

Die linksgerichtete Organisation B'Tselem hatte auf ihrer Facebookseite ein Video veröffentlicht, in dem drei israelische Soldaten während eines Vorfalls nahe der Siedlung Yitzhar zu sehen sind. In ihrem Post wandte sich die Organisation an die Eltern eines Offiziers, der auf dem Video zu sehen ist.

"An die Eltern des Offiziers mit dem Leberfleck über seiner Oberlippe der im Februar in der Nähe der Siedlung Yitzhar gedient hatte. Wenn Ihr Euch KY an Euren Helden erfreuen wollt während seiner Operation, dann geht zur Cinemathek nach Tel Aviv. Euer Sohn ist einer der Hauptdarsteller mit geladener Waffe gegen Zivilisten, entschieden, gemeinsam mit zwei weiteren Soldaten, schmeißt er wie ein Herr mit Befehlen in einem gebrochenen Arabisch um sich und beschreibt seinen Vorgesetzten genau, was passiert: ' Ich bin mit drei Jugendlichen, einer hat eine Kamera, doch das stört mich nicht sonderlich.'"

Daraufhin reagierte der Sprecher der Israelischen Armee Brigade General Moti Almoz auf seiner Facebookseite und wandte sich an "B'Tselem"

Übersetzung:

"An alle, die unseren Ruf schlechtmachen, wir reagieren nicht immer, denn manchmal wollen Sie nicht mehr als eine gratis Kampagne bekommen, auch mithilfe von Provokation und der Entscheidung, dass ein Video oder eine Aussage wichtiger sind, wichtiger als die Wahrheit.

In der vergangenen Woche wurden Bilder eines Offiziers der israelischen Armee während eines Ereignisses in der Nähe des Ortes Yitzhar veröffentlicht. Die Befehlshaber der Armee und die Soldaten tun alles, was möglich ist, um die Bürger Israels zu beschützen und werden dies auch in der Zukunft tun.

Es besteht ein großer Unterschied zwischen dem Filmen eines Ereignisses, während es noch geschieht, und der Inszenierung eines Vorfalls durch das Mitbringen einer Kamera zu einem bestimmten Ort. Ihr wählt meistens die zweite Möglichkeit und führt dadurch zu Auseinandersetzungen, die es sonst nicht gegeben hätte. Der Offizier, der im Video zu sehen ist, hat wie von ihm erwartet gehandelt und hat die volle Unterstützung seiner Vorgesetzten.

Ihr werdet weiter Filme machen im Namen der freien Meinungsäußerung, auch wenn das Gesagte nichts mit der Realität zu tun hat. Wir werden weiter die Bürger des Staates Israel beschützen und ihnen deren Sicherheit garantieren, ohne die israelischen Soldaten in politische Debatten zu verwickeln."

Der erwähnte Vorfall ereignete sich vor drei Monaten. Drei Palästinenser hatten sich der Siedlung Yitzhar genähert, einer von ihnen hatte eine Kamera dabei. Einer der drei Soldaten, die für den Schutz der Umgebung verantwortlich waren, forderte die Palästinenser auf, sich zu entfernen. Einer Untersuchung der israelischen Armee zufolge weigerten sich die drei Palästinenser, trotz mehrfacher Aufforderung der Soldaten, den Ort zu verlassen. 40 Minuten lang filmten sie die Soldaten aus unmittelbarer Nähe und weigerten sich, den Ort zu verlassen. Die Untersuchung brachte zu Tage, dass einer von ihnen einem Soldaten auf das Bein trat, woraufhin der Offizier ihn festnahm.

Die Israelische Armee steht hinter dem Offizier. Nachdem "B'Tselem" sich dazu entschieden hatte, 5 Minuten des Videos in einem Film über die Aktivitäten ihrer Organisation in einem Kino in Tel Aviv zu veröffentlichen, entschloss sich die Armee, sich öffentlich hinter den Offizier zu stellen und "B'Tselem" auf das schärfste zu kritisieren.

Möchten Sie mehr Nachrichten aus Israel erhalten?
Klicken Sie hier um den KOSTENLOSEN täglichen Newsletter per Email zu erhalten.

Aktuelle Ausgabe

FERIENWOHNUNG IM HERZEN VON JERUSALEM

Informationen unter:

E-Mail: info@israelheute.com

TEL.: 00972-2-6226880

Am meisten gelesen