Menschenschätze statt Bodenschätze

Mittwoch, 12. April 2017 |  Aviel Schneider

(Foto: Miriam Alster-Flash90)

Israel ist eine technologische Oase im Nahen Osten. Kein anderes Land in der Region hat so viele Hightech-Exits hinter sich, wie der Staat Israel. Als Exit wird der gewinnbringende Verkauf einer Hightech-Firma, oft eines erfolgreichen Start-Up Unternehmens, an ein renommiertes Unternehmen bezeichnet. Mitte März wurde das größte Exit in Israels Staatsgeschichte bekanntgegeben: Intel, der weltweit größte Hersteller von Mikroprozessoren, hat die Jerusalemer Hightech-Firma Mobileye für 15,3 Milliarden Dollar gekauft.

Im Jahr 2016 haben insgesamt 104 israelische Hightech-Firmen Deals im Wert von 10 Milliarden Dollar mit ausländischen Firmen geschlossen, entweder Exits oder Fusionen. Dies berichtete die israelische Quelle für Hightech Exits, IVC-Meitar. Im Jahr davor gab es im Land Hightech-Exits im Gesamtvolumen von 8,9 Milliarden Dollar, 2014 waren es 9,8 Mrd., 2013 7,3 Mrd. und 2012 11,4 Milliarden Dollar. Kreativität, Forschung und Entwicklung in Israel werden von dem in der arabischen Region herrschenden Chaos nicht aufgehalten.

„Israel hat, besonders im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl, zur technologischen Revolution in der Welt mehr beigetragen als alle anderen Länder“, sagte vor einigen Jahren Bill Gates…

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