Israel Heute Morgen

Sonntag, 9. April 2017 |  Dov Eilon

Guten Morgen liebe Leser!

Heute am frühen Morgen waren die Strassen fast leer. Ich brauchte unter 25 Minuten, um von Modi'in nach Jerusalem zu gelangen. Viele Menschen haben den heutigen Sonntag als Brücke zwischen dem Wochenende und Pessach benutzt. So hat man dann gleich 5 Urlaubstage für den Preis von einem bekommen, das lohnt sich doch. Das betrifft natürlich nur die, die Freitags und an den Tagen vor einem Feiertag nicht arbeiten. Hier in der Redaktion gibt es heute keine Urlaubsbrücke, denn heute muss die nächste Ausgabe von Israel Heute in den Druck geschickt werden. Vielleicht gibt es heute sogar noch Pizza, ab morgen werden die meisten Pizzerien wegen Pessach geschlossen sein. Allerdings gibt es einige, die Pizzen anbieten, die koscher für Pessach sind. Allerdings müssen sie dann ihr Geschäft erst gründlich reinigen, damit nichts Gesäuertes übrig bleibt. Denn das ist zu Pessach ja verboten.

Als ich heute früh begann, den Wetterbericht vorzubereiten, wollte ich wie immer auch den Stand des See Genezareth abfragen. Doch als ich auf die Internetseite von Kineret ging wurde ich folgendermaßen begrüßt:

Die Internetseite ist gehackt worden. Dann erinnerte ich mich an eine Meldung der letzten Woche, de besagte, dass die Organisation Anonymus wieder plane, israelische Internetseiten zu hacken, so wie jedes Jahr, ist also schon Tradition. Ich wundere mich nur, warum die Betreiber der Kineret-Seite es bis jetzt noch nicht bemerkt haben zu scheinen.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Teils heiter, teils wolkig ohne Veränderung der Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 19 Grad, Tel Aviv 21 Grad, Haifa 18 Grad, Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen halben Zentimeter angestiegen und liegt bei -212.98 m unter dem Meeresspiegel.

Den Wasserpegel werde ich später aktualisieren, sollte er sich verändert haben. Zu Pessach soll es wieder sehr warm werden, ein weiterer Sharav steht vor der Tür.

Nun ist also auch Schweden Mitglied im Klub, nachdem am Freitag ein Terrorist mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge gefahren war. Vier Menschen sind getötet worden. Was war das für eine schlimme Woche. Terror in Russland, Giftgasattacke in Syrien und Terror in Schweden. Ich frage mich jetzt, ob nun das Rathaus von Tel Aviv in den Farben der schwedischen Fahne erleuchten wird. Wenn man sich dazu entscheiden sollte, dann müsse es heute Abend geschehen. Was haben die Schweden nur falsch gemacht, dass der Terrorist sich entschloss, diesen Anschlag zu begehen. Es ist doch alles wunderbar dort, die Flüchtlinge haben eine offene Tür und sind willkommen. Warum also dieser Terroranschlag? Ich bin wirklich neugierig, ob die schwedische Regierung, allen voran die Außenministerin Wallstöm, jetzt ihre Einstellung gegenüber Israel ändern wird. Sie wissen ja sicher, das Schweden und Israel ganz besonders gute Freunde sind. Den Familien der Opfer das Anschlages wünsche ich viel Kraft, den Verletzten eine schnelle Genesung. Wir leben in einer schwierigen Zeit. Keiner ist mehr vor dem Terror verschont.

Dass in Washington jetzt ein neuer Hausherr sitzt, haben die Syrer am Wochenende gelernt, als US-Präsident Donald Trump den Befehl gab, den syrischen Stützpunkt, von wo aus der Gasangriff geflogen worden war, anzugreifen. Kann es sein, dass der syrische Präsident Assad nicht damit gerechnet hatte, dass die USA es wagen würden, 59 Raketen abzuschießen? Vielleicht war er noch von der Amtsperiode Barak Obamas beeinflusst. Damit ist es nun vorbei. Die Russen haben sich beschwert, denn sie halten weiterhin zu ihrem Verbündeten in Damaskus. Auch mit Israel sind sie etwas verstimmt. Sie mochten es ganz und gar nicht, als unser Verteidigungsminister Avigdor Lieberman den syrischen Präsidenten für den Gasangriff verantwortlich gemacht hatte. Es ist nicht gut, wenn sich die Russen und die Amerikaner auf syrischen Boden streiten, wie soll sich Israel verhalten? Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergehen wird.

Wir feiern morgen Abend erst einmal Pessach. Dafür gibt es bei uns noch einiges vorzubereiten. Es soll ja ein schöner gedeckter Pessach-Tisch werden. Daher werde ich nach der Arbeit noch einmal über den Markt gehen. Ich muss nochmal einen Karton Matzen und etwas Pessach-Kekse kaufen, denn was ich gekauft hatte, haben wir am Wochenende schon verputzt, wir mögen diese Kokus- und Erdnusskekse zu Pessach. Und die Matzen sowieso.

Nun wünsche ich Ihnen einen angenehmen Sonntag, morgen bleibe ich zuhause, die Redaktion ist geschlossen. Ich wünsche Ihnen daher schon jetzt ein frohes Pessach-Fest, wir "sehen" uns dann am Mittwoch wieder. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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