Längste Unterwasser-Pipeline der Welt soll israelisches Gas nach Europa bringen

Dienstag, 4. April 2017 |  NAI Redaktion

Bild: Bohrinsel vor der Küste von Ashkelon (Foto: Moshe Shai/Flash90)

Die EU-Länder Italien, Griechenland und Zypern haben gestern zusammen mit Israel beschlossen, die längste Unterwasser-Gas-Pipeline der Welt von Israel nach Europa zu bauen.

Das von der Europäischen Union unterstützte rund 5.8 Milliarden Euro teure Projekt soll Gas aus Israel und von den vor kurzer Zeit entdeckten Gasvorkommen vor der Küste Zyperns nach Europa bringen und damit die europäische Abhängigkeit vom russischen Gas verringern.

Auf einer in Tel Aviv abgehaltenen gemeinsamen Pressekonferenz versicherten die Energieminister der vier Länder sowie der Europäische Kommissar für Klimaschutz Miguel Arias Canete ihre Verpflichtung für das Projekt.

Allerdings wird es noch einige Zeit dauern, bis das Projekt in Angriff genommen werden kann. Nachdem man die Machbarkeit dieses Projekts untersucht hat, wird erwartet, dass die Entwicklung der Pipeline im Jahr 2025 beginnen kann.

Der israelische Energieminister Yuval Steinitz erklärte, dass es sich bei der geplanten Pipeline um die längste Unterwasser-Pipeline der Welt handeln werde.

Die Gaspreise seien in den vergangenen Jahren gesunken, doch die finanzielle Realisierung des Projekts stütze sich auf die Annahme, dass diese in der Zukunft wieder ansteigen werden, sagte Elio Ruggeri vom Konzern IGI Poseidon, einem der Entwickler des Projekts.

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