Versuchter Angriff am Damaskus-Tor

Donnerstag, 30. März 2017 |  NAI Redaktion

(Foto: Hadas Parush/Flash90)

Gestern (Mittwoch) ist es am Damaskus-Tor an der Altstadt zu Jerusalem zu einer versuchten Attacke einer arabischen Frau gekommen. Sie versuchte, mit einer Schere auf sich am Ort befindende Polizisten des Grenzschutzes einzustechen. Doch bevor sie jemanden verletzen konnte, wurde sie von den Polizisten erschossen.

Bild: Die arabische Frau im Moment des Angriffs (Foto: Polizei)

Der Vorfall ereignete sich gegen 15:50 Uhr Ortszeit. Die Terroristin kam aus der Jerusalemer Altstadt und näherte sich den Grenzschutzpolizisten am Damaskus-Tor. Dann zog sie eine Schere heraus und versuchte, die Polizisten anzugreifen. Diese reagierten schnell und erschossen die Angreiferin.

Danach stellte sich heraus, dass es sich bei der Frau um Siham Nimr handelte, die Mutter von Mustafa Nimr, der im September 2016 versehentlich von der Polizei erschossen worden war, nachdem sein Cousin einen Kontrollpunkt durchfahren und gerammt hatte. Er war unter Drogen- und Alkoholeinfluss gewesen. Die Polizisten dachten, dass es sich um zwei Terroristen gehandelt hätte, die eine Auto-Attacke durchführen. Daher eröffneten sie das Feuer auf das Auto, wodurch Mustafa lebensgefährlich verletzt wurde und später starb.

Die Mutter hatte sich nie von dem Tod ihres Sohnes erholt und wollte sich nun an den Polizisten rächen. Eine Polizeisprecherin verteidigte die Erschießung der Angreiferin durch die Polizisten, es habe sich um eine lebensgefährdende Situation gehandelt.

Vor einigen Tagen hatte der Chef des Israelischen Sicherheitsdienstes, Nadav Argaman, vor möglichen Terroranschlägen vor und während der Pessach-Feiertage gewarnt. Es sei klar, dass Terror-Organisationen wie die Hamas versuchen würden, die Situation zu erhitzen und Terroranschläge auszuführen. Ziel des Sicherheitsdienstes sei es, dem ganzen Land ruhige Feiertage zu ermöglichen.

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