Israel Heute Morgen

Donnerstag, 30. März 2017 |  Dov Eilon

Guten Morgen liebe Leser!

Heute sollten wir uns vom Wetter nicht in die Irre führen lassen. Am frühen morgen war es in Modiin und auch hier in Jerusalem noch relativ warm. Doch jetzt merkt man, dass es langsam kühler wird. Der Himmel hat sich bedeckt. Die Temperaturen sollen im Laufe des Tages drastisch nach unten gehen. So ist das mit diesen sogenannten "Sharavs", erst ist es sehr warm und trocken, dann wird es diesig und immer feuchter, die Temperaturen fallen deutlich. Und wenn es dann noch etwas regnet, werden die Autos vom Wüstensand, den der Sharav gebracht hat, verdreckt. Und dann freuen sich die Autowäscher.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Am Vormittag überdurchschnittlich warm, sehr trockene Luft, Sharav. Im weiteren Verlauf des Tages erreicht kühlere und feuchtere Luft die Region. Im Norden kann es zu vereinzelten Regenschauern kommen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 25 Grad, Tel Aviv 26 Grad, Haifa 25 Grad, Tiberias am See Genezareth 29 Grad, am Toten Meer 32 Grad, Eilat am Roten Meer 32 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen Zentimeter gestiegen und liegt nun bei -213.00 m unter dem Meeresspiegel.

Wir nähern uns immer weiter dem Pessach-Fest. Morgen beginnen in den Schulen die Ferien, zweieinhalb Wochen. Es sind die längsten Schulferien nach den Sommerferien. Meine Tochter bekommt bereits ihr Zeugnis, sie ist, wie Sie vielleicht schon wissen, im Abschlussjahrgang. Nach den Ferien hat sie nur noch die Abiturprüfungen zu überstehen. Unterricht gibt es nicht mehr. Und im Juli wird sie schon ihren zweijährigen Armeedienst beginnen. Für uns Eltern ist es nicht weniger aufregend als für unsere Kinder. Es ist ein neuer Lebensabschnitt. Ich erinnere noch genau an den Moment, als wir uns von unserem ältesten Sohn bei seiner Rekrutierung in Jerusalem verabschiedet haben, das ist ein sehr emotioneller Augenblick. Ein komisches Gefühl, als Eltern keine Kontrolle mehr zu haben. So logisch es auch sein mag, ist es nicht so einfach zu Beginn. Ob ich jetzt bei unserer Tochter weniger aufgeregt sein werde? Ich glaube nicht.

Aber zurück zu Pessach. In den Supermärkten und auch auf dem Markt kann man schon sehen, wie sich auf das Fest vorbereitet wird. Langsam beginnt man in den Supermärkten, die für Pessach nicht koscheren Lebensmittel zu verdecken. Für einen Außenstehenden mag das eigenartig aussehen. Ganze Gänge werden verdeckt sein. Die meisten Bäckereien nutzen Pessach für ihren Jahresurlaub, denn Brot und gesäuertes Gebäck darf ja nicht gegessen werden. Andere Bäckereien machen sich die Mühe und reinigen die gesamte Bäckerei und stellen dann die leckeren Pessach-Gebäcke her. Kokus- und Mandelkekse sind da die Klassiker. Und auch an der Klagemauer bereitet man sich auf die Feiertage vor. Alle halbe Jahre, zum Neujahr und zu Pessach, werden tausende Zettel, die die Besucher in die Mauer gesteckt hatten, entfernt. Eine mühselige Arbeit. Sie werden aber nicht weggeworfen. Sie werden alle in Säcke gefüllt und dann an einem bestimmten Platz auf dem Ölberg begraben. Sie gehen also nicht verloren und die Mauer hat wieder Platz für neue Zettel, neue Gebete der Besucher. Ich sollte auch mal wieder die Klagemauer besuchen.

Bei uns zuhause ist noch nichts für Pessach bereit, wir haben also noch eine ganze Menge zu tun. Und dann sollte ich rechtzeitig nach unseren Pessach-Haggadas suchen, denn mehr als einmal begann die Suche nach Ihnen kurz vor dem Pessach-Seder, dem Festmahl am Pessach-Abend, wo wir die Haggadah lesen, die Geschichte vom Ausszug aus Ägypten. Wo habe ich die Haggadas nur wieder versteckt? Ich werde sie am Wochenende suchen.

Hier in der Redaktion arbeiten wir schon sehr fleißig an der Mai-Ausgabe des Israel Heute Magazins. Wegen der Feiertage wollen wir die neue Ausgabe früher als sonst in den Druck schicken, also noch vor dem Pessach-Abend. Viel Zeit bleibt uns da nicht mehr. Es werden wieder viele interessante Artikel zu lesen sein, ich hoffe, unsere Abonnenten werden ihre Freude daran haben. Wenn Sie, liebe Leser dieser Zeilen, unser Magazin noch nicht kennen, haben Sie die Möglichkeit, ein Schnupper-Abo zu bestellen, das sind drei Ausgaben von Israel Heute (für die verschiedenen Abo-Möglichkeiten klicken Sie bitte hier . Wäre es nicht nett, einmal im Monat ein Stück Israel im Briefkasten zu finden? Ich hoffe, Sie haben Verständnis für meine kleine Werbung.

Und jetzt wünsche ich Ihnen einen angenehmen Donnerstag, heute habe ich die Politik und andere Probleme hier im Land einfach mal draußen gelassen. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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