Landwirte sollen sich vom Grenzzaun zum Gazastreifen fernhalten

Sonntag, 26. März 2017 |  NAI Redaktion

(Foto: Moshe Shai/FLASh90)

Nachdem im Gazastreifen am Wochenende der Hamas-Terrorist Mazan Fukha aus unmittelbarer Nähe erschossen worden war, ist man auf israelischer Seite vorsichtig geworden. Man befürchtet eine Reaktion der Hamas, die Israel für die Erschießung verantwortlich macht.

Die Hamas hat heute früh angeordnet, den Grenzübergang nach Israel bis auf weiteres zu schließen. In Israel werden weitere Reaktionen der Hamas befürchtet, daher hat die israelische Armee die Landwirte im Grenzgebiet zum Gazastreifen aufgefordert, sich vom Grenzzaun fernzuhalten. Ansonsten würde das tägliche Leben in den Orten an der Grenze normal weiterverlaufen, sagte ein Sicherheitsoffizier.

Man sei wegen der letzten Raketenabschüsse aus dem Gazastreifen immer vorbereitet und in ständigem Kontakt mit der Armee. In der vergangenen Woche hätte im Süden eine Übung der Zivilschutz-Einheit der Armee stattgefunden, in der verschiedene Situationen simuliert wurden, man sei bestens vorbereitet, sagte der Sicherheitsoffizier eines der Orte am Grenzgebiet weiter.

Bild: Beerdigung des erschossenen Terroristen, am Samstag in Gaza (Foto: Nassar/Flash90)

Was die Erschießung des Terroristen betrifft, schweigt man auf israelischer Seite. Medienberichten zufolge sei es auch möglich, dass eine Gruppierung aus dem Gazastreifen oder sogar die Hamas selbst für die Erschießung verantwortlich sei. Bei dem erschossenen Terroristen handelt es sich um ein im Jahr 2011 im Rahmen des Gefangenenaustausches für den entführten Soldaten Gilat Shalit freigelassenes Mitglied des militärischen Armes der Hamas, der im Jahr 2002 wegen der Planung eines Anschlags, an dem 9 Israelis getötet worden waren, zu einer neunfachen lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt worden war.

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