Eltern von Terroropfer waren bei Versiegelung des Terroristenhauses anwesend

Donnerstag, 23. März 2017 |  NAI Redaktion

Das Haus des Terroristen, der am 8. Januar dieses Jahres im Jerusalemer Stadtteil Armon Hanatziv mit einem Lastwagen vier israelische Soldaten getötet hatte (Artikel), ist am Mittwoch versiegelt worden. Die Eltern eines der Opfer durften bei der Aktion anwesend sein.

Die Eltern von Shir Hajaj schauten gestern (Mittwoch) zu, wie israelische Sicherheitskräfte das Haus des Mörders ihrer Tochter versiegelten. Sie hatten darum gebeten, bei der Versiegelung mit anwesend zu sein, die Polizei genehmigte ihnen diesen außergewöhnlichen Wunsch. Polizisten begleiteten die Eltern zum Haus des Terroristen im Stadtteil Jabel Mukaber und erklärten ihnen, wie die Versiegelung durchgeführt wird.

Shir Hajaj (IDF Pressesprecher)

"Ich kann nicht sagen, dass ich glücklich bin", sagte der Vater. "Ich bin auch nicht zufrieden damit, es wird mir meine Tochter nicht zurückbringen. Aber ich hoffe, dass diese Maßnahme vielleicht zukünftige Anschläge verhindern wird."

"Shir war eine ganz besondere Tochter, ihr Tod ist ein großer Verlust. Der Tag des Anschlags fing so schön an. Shir verließ glücklich unser Haus in Maaleh Adumin. Und dann bekamen wir die Meldung vom Anschlag. Seitdem befinden wir uns in einem Alptraum."

"Es ist unbeschreiblich, was wir Tag für Tag, jede Minute, durchmachen", sagte die Mutter von Shir auf dem Weg zum Haus des Terroristen.

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