Vater von Terroristen redet vor Menschenrechtsorganisation der UN

Mittwoch, 22. März 2017 |  NAI Redaktion

Bilder: Mohammad Aliyan, Vater des Terroristen, und der Anschlag vom 13.10.2015 in Jerusalem (siehe Video)

Mohammad Aliyan, Vater des Terroristen Baha Aliyan, der im Jahr 2015 bei einem Terroranschlag in Jerusalem drei Israelis ermordet hat, hat am vergangenen Montag an einer Sitzung der Menschenrechtsorganisation der Vereinten Nationen teilgenommen. Er war Teil einer palästinensischen Delegation von Familienangehörigen toter Terroristen und Sicherheitsgefangener.

Bei der Sitzung in Genf erzählte Aliyan von dem Leid, das seine Familie seit dem Terroranschlag seines Sohnes erfahren hatte wegen der Untersuchungen und der auferlegten Sanktionen Israels gegen die Familie. Er sagte auch, dass Israel seinen Sohn hingerichtet hätte.

Bild: Der Vater des Terroristen

Seit dem Terroranschlag hat der Vater des Terroristen eine Kampagne gestartet zur Verherrlichung seines Sohnes, er wurde zu einer Symbolfigur für die sogenannten Palästinenser, besonders in Ostjerusalem.

Während der Konferenz in Genf erzählte er weiter, dass die Leiche seines Sohnes über zehn Monate lang von Israel festgehalten worden wäre und dass sein Haus von den Israelis zerstört worden sei. Auch sei der Frau seines Sohnes das Recht in Israel zu leben, abgesprochen worden.

"Ich, der Rechtsanwalt Muhammad Aliyan, bin ein Verteidiger der Menschenrechte und der Vertreter palästinensischer Familien, die von Israel durch eine kollektive Bestrafung zu leiden haben", sagte er weiter.

Post des Vaters auf seiner Facebookseite mit Bild von der Sitzung in Genf

"Israel hat den Familien ein Leid ohne Ende zugefügt. Die Kollektivstrafe beginnt mit dem Festhalten der Leiche und deren Aufbewahrung im Gefrierschrank für mehrere Monate. Danach hält man uns in dunklen Zellen fest, ohne für irgendetwas beschuldigt zu werden und dann werden unsere Häuser zerstört, Familienmitglieder aus dem Land getrieben, nur weil sie einem Märtyrer oder Gefangenen nahe gestanden hätten."

Die Terroristen Baha Aliyan und Bilal Abu Ghanem haben im Otober 2015 in Jerusalem einen städtischen Linienbus betreten und dann das Feuer auf die Fahrgäste eröffnet und einige von ihnen mit dem Messer angegriffen. Dabei wurden drei Israelis getötet und zahlreiche verletzt.

Der israelische UN-Botschafter Dani Danon reagierte auf den Auftritt der palästinensischen Delegation in Genf und sagte: "Die Menschenrechtsorganisation der Vereinten Nationen schafft es erneut, einen neuen Rekord in ihrem Hass gegenüber Israel zu vergrößern. Es ist peinlich und eine Schande, dass die Vereinten Nationen einer Veranstaltung wie diese ermöglicht, wo Menschen niederträchtige Mörder von unschuldigen Israelis verherrlichen"

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