Israel Heute Morgen

Dienstag, 14. März 2017 |  Dov Eilon

Guten Morgen liebe Leser!
Purim ist vorbei und auch der Regen hat wieder eine Pause eingelegt. Draußen scheint wieder die Sonne. Doch das nasse Wetter von gestern hat die Jerusalemer nicht gestört, Purim zu feiern. Als ich auf meinem Weg von unserem Redaktionsgebäude zu meinem Auto war, wurde auf den Strassen noch ausgiebig gefeiert. Einige Stände auf dem Machane Jehuda Markt und auch kleinere Geschäfte waren gestern geschlossen, damit gefeiert werden konnte.

Purim in Jerusalem (Bilder: Hadas Parush, Mendy Hechtman/Flash90)

Heute soll es heiter bis wolkig werden, alles in allem ein recht schöner Tag. Das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig. Im Norden und Zentrum des Landes kann es bis Mittag zu vereinzelten Regenschauern kommen. Temperaturen ähnlich wie gestern. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 14 Grad, Tel Aviv 19 Grad, Haifa 17 Grad, Tiberias am See Genezareth 22 Grad , am Toten Meer 25 Grad, Eilat am Roten Meer 26 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen halben Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei -213.095 m unter dem Meeresspiegel.

Für die Jerusalemer Firma Mobileye war gestern ein ganz besonderer Tag. Und das nicht wegen Purim. Mobileye entwickelt Systeme und Technologien für die Sicherheit im Auto und arbeitet mit führenden Konzernen an der Entwicklung eines Autos ohne Fahrer. Gestern gab es das grösste "Exit" in der Geschichte Israels. Der Konzern Intel kauft Mobileye für die bescheidene Summe von 15 Milliarden Dollar! Eine unfassbare Summe. Die genaue Summe beträgt 15.300.000.000 Dollar! Dieses Riesengeschäft kommt auch dem Staat Israel und hoffentlich auch den Bürgern zugute, denn nun werden um die 4 Milliarden Schekel (um die 1 Milliarde Euro) an Steuergeldern in die Staatskasse fließen. Und das soll nun an die Bürger weitergegeben werden in Form von Steuersenkungen, denn nun ist ja genug da in der Kasse. Hoffen wir, dass mit dem Geld das Richtige gemacht wird. Und Glückwunsch an die Leute von Mobileye . Das Exit von Mobileye ist natürlich DAS Thema in den heutigen Zeitungen.

Viele Autos hier in Israel haben ein Warnsystem von Mobileye in ihrem Auto, so wie ich auch. Es handelt sich dabei um ein System, dass den Fahrer vor Gefahren wie zu nahes Auffahren an das Auto vor einem oder dem Überqueren der Fahrlinie oder die Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit durch verschiedene Pieptöne und einer kleinen runden Anzeige warnt. In meinem Auto sieht das so aus:

Oben links zeigt mir das System den Abstand zum Fahrzeug vor mir an, es zeigt mit, wie viel Sekunden ich habe, um zu bremsen. Wenn ich zu nah an einem Auto dran bin, wird die Anzeige rot. Auf der rechten Seite des Bildes teilt mir das System mit, dass ich 25 Kilometer über der erlaubten Geschwindigkeit fahre. Mobileye kann nämlich die Straßenschilder lesen. Aber dieses System ist nur ein kleiner Teil einer Technologie, die bald unser Alltagsleben verändern wird. In einigen Jahren werden wir beim Autofahren nicht mehr sie Hand am Steuer haben müssen, stattdessen können wir uns zurücklehnen und in Ruhe die Zeitung lesen, das Auto wird uns vollkommen selbstständig zum Ziel fahren. Mehr zu Mobileye später in den Nachrichten.

Gestern ist die neue Ausgabe unseres Israel Heute Magazins in den Druck geschickt worden! Einen kleinen Vorgeschmack auf die vielen interessanten Artikel der April-Ausgabe habe ich Ihnen schon gestern hier auf der Internetseite veröffentlicht. Das traditionelle Pizza-Essen haben wir auf heute verschoben, da gestern einige Kollegen wegen Purim nicht in der Redaktion gewesen waren. Freuen Sie sich auf die neue Ausgabe, die bald wieder bei unseren Abonnenten eintreffen wird. Wenn Sie sich über die verschiedenen Abo-Angebote informieren möchten, klicken Sie bitte hier.

Wegen der intensiven Arbeit an unserem Magazin habe ich es gestern nicht geschafft, in die Stadt zu gehen, auch war ja das Wetter nicht das beste. Ich werde das bei der nächsten Gelegenheit nachholen, dann können Sie mich wieder bei einem Gang durch die Stadt begleiten.

Nun wünsche ich Ihnen einen angenehmen und friedlichen Dienstag, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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