Neun Häuser in Ofra werden geräumt

Dienstag, 28. Februar 2017 |  NAI Redaktion

(Bilder: Hadas Parush/Flash90)

In Ofra hat heute früh die Räumung von neun Häusern begonnen, die auf Grundstücken gebaut wurden, die sich in arabischen Besitz befinden. Ursprünglich sollte die Räumung schon vor einem Monat stattfinden, das Gericht hatte aber der Bitte um eine Aufschiebung zugestimmt und festgelegt, dass die Häuser bin zum 8. März geräumt werden müssen.

Schon vor Beginn der Räumungsaktion hatten Polizisten die neun Häuser umstellt, um die Jugendlichen daran zu hindern, sich in ihnen zu verschanzen.

In einem der Häuser und auf den Dächern befinden sich um die 100 Jugendliche, um den Sicherheitskräften die Räumungsaktion so schwer wie möglich zu machen. Ein 17-jähriger Jugendlicher wurde festgenommen, nachdem er Polizisten angegriffen hatte. Die Polizisten gingen von Haus zu Haus und forderten die Jugendlichen auf, die Häuser freiwillig zu verlassen, andernfalls würden sie von den Polizisten aus den Häusern geholt werden.

Einige der Polizisten waren schon bei der Räumung der Siedlung Amona eingesetzt. Man hofft, dass es diesmal nicht zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen wird. Einige Bewohner hatten ihre Häuser schon vorzeitig verlassen, auch versprach man, keinerlei Gewalt gegen die Polizisten zu dulden. Doch nicht allen gelang es, der Räumung zuzustimmen. In dem Moment, wo die Polizisten zum Haus kamen und die Bewohner darum bat, ihr Zuhause zu verlassen, viel es einigen Bewohnern sehr schwer, dieser Aufforderung Folge zu leisten. Man fühle sich wie ein Verbrecher, sagte eine der Hausbewohnerin. Die ganze Situation sei reiner Wahnsinn.

Viele Bewohner und Jugendliche weinten, als die ersten Jugendlichen aus den Häusern geholt wurden. Sie wurden von einer Lehrerin in Empfang genommen, die versuchte, sie zu beruhigen.

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