Netanjahu bittet Israelis, sein Treffen mit Trump nicht zu überschätzen

Sonntag, 12. Februar 2017 |  NAI Redaktion

Ministerpräsident Bejamin Netanjahu wird sich am Mittwoch mit US-Präsident Donald Trump in Washington treffen.

Besonders Israelis des rechten Spektrums sind auf dieses Treffen sehr gespannt, da sie hoffen, Netanjahu werde die Sympathie für Israel zu nutzen und endlich die Scharade des „Land für Frieden“ Prozesses zu beenden.

Wenn er dies nicht tut, kann Netanjahu einen politischen Tornado erwarten, wenn er nach Israel zurückkehrt. Bildungsminister Naftali Bennett schrieb auf Facebook: „Wenn Netanjahu und Trump nach dem Treffen ihre Verpflichtung zu einer Zwei Staaten Lösung erwähnen, wird sich das jahrelang direkt auf uns auswirken. Das wird ein Erdbeben.“

Wie viele andere Israelis, sieht Bennett in Trump eine Gelegenheit für Israel, sich vom zerstörerischen Friedensprozess zu entledigen, der nur zu jahrelangen Konflikten und zu Blutvergießen geführt hat.

Bei dem Kabinettstreffen am Sonntag versuchte Netanjahu, die Signifikanz des Treffens etwas herunterzuspielen, als er sagte, dass es sogar bei einem Präsidenten wie Trump Grenzen gäbe.

„Ich verstehe, dass das Treffen mit großer Spannung erwartet wird. Verschiedene Gruppen haben verschiedene Motivationen, aber ich habe nur eine: Mein erstes Ziel ist, Israels Sicherheit zu garantieren und unsere Beziehung zu den USA zu stärken, genauso wie gemeinsame Interessen, die wir vertreten,“ sagte Netanjahu seinen Ministern.

„Es ist ein Fehler, zu denken, dass es bei Trump keine Grenzen gäbe,“ fügte er hinzu. „Nach acht Jahren, in denen wir unter der Obama Ära komplizierte Manöver ausstehen mussten, müssen wir auch in der Trump Ära umsichtig vorgehen.“

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