"Bitte antworte, mein Liebling…"

Montag, 9. Januar 2017 |  NAI Redaktion

Bild: Titelseite der Zeitung Jediot Achronot

"Shiri, dabri iti dachuf…chaim sheli, dabri iti" – "Shiri, bitte spreche mit mir dringend…mein Liebling, spreche mit mir"

Dies waren die letzen Worte in einer "WhatsApp"-Nachricht, die Meirav Hajaj, die Mutter von Shiri (22), gestern an ihre Tochter gesendet hatte. Sie wird für immer unbeantwortet bleiben. Shiri ist eines der vier jungen Israelischen Soldaten, die am Sonntag von einem arabischen Terroristen getötet worden waren.

Meirav Hajaj sagte später, dass sie, als sie das erste Mal von dem Terroranschlag an der Promenade in Armon Hanaziv gehört hatte, dachte, der Anschlag sei gegen ausländische Touristen gerichtet gewesen. Erst später wurde ihr bewusst, dass die Armee-Einheit ihrer Tochter sich genai dort aufgehalten hatte.

Sie schickte ihrer Tochter häufig Nachrichten über WhatsApp, um sicher zu sein, dass mit ihr alles in Ordnung ist.

Während sich die Familie auf die bevorstehende Beerdigung vorbereitete, beschrieb sie ihre Tochter als "eine Blume, ein Juwel". Ihr Vater sagte dem Nachrichtenportal Ynet: "Dies sind unsere Kinder, wir schicken sie i die Armee mit dem Wissen, dass sie vielleicht nicht zurückkehren werden. Ob ich je gedacht hätte, dass es mir passieren würde? Niemals."

Die drei weiteren Opfer das Terroranschlag sind Yael Yakutiel (20), Shira Tzur (20 und Erez Orbach (20). Alle vier Opfer sind heute beigesetzt worden, ein ganzes Land trauert.

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