Israel Heute Morgen

Dienstag, 20. Dezember 2016 |  Dov Eilon

Guten Morgen liebe Leser!

Die Sonne scheint wieder. Doch das heißt nicht, dass es jetzt wieder wärmer geworden ist. Das Bild, das ich vom Fenster meines Büro aus sehe, der strahlend blaue Himmel, täuscht. Es ist kalt, sogar sehr kalt. Als ich heute früh auf dme Weg von meinem Parkplatz zur Redaktion war, habe ich es bereut, meinen Schal zuhause gelassen zu haben. Es waren gerade mal so um die 4 Grad. Aber wenigstens hat der Regen aufgehört, denn davon gab es gestern reichlich. Der Regen ist auch wichtig für unser Land. Aber jetzt ist auch eine Pause angebracht. Denn gestern war der Regen heftig, es schüttete wie aus Eimern. Es regnete so stark, dass die Hauptstrasse von Ra'anana überschwemmt wurde und Autofahrer von der Feuerwehr aus ihren Autos geholt werden müssen. Ich hätte da eine Idee: Es wäre doch nett, wenn es in der Nacht regnen würde, so dass wir uns am Tag dann von der Sonner verwöhnen lassen können. Ich war gestern dummerweise gerade draussen unterwegs, als der Himmel seine Tore öffnete. Der heftige Regen wurde von einem enormen Gewitter begleitet. Ich kam total durchnässt nachhause. Dem See Genezareth hat es gefallen.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig, weiterhin kalt. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 9 Grad, Tel Aviv 16 Grad, Haifa 11 Grad, Tiberias am See Genezareth 14 Grad, am Toten Meer 18 Grad, Eilat am Roten Meer 19 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt derzeit bei -213.695 m unter dem Meeresspiegel.

Regen, gestern in Ra'nana

Ab morgen kann es wieder zu vereinzelten Regenfällen im Norden und an der Küste kommen. Und es soll weiterhin kalt bleiben.

Wenn ich morgens nach Jerusalem fahre, höre ich im Radio immer, was bei uns gerade aktuell ist. Nachrichten aus Israel. Doch heute gab es nur Meldungen aus dem Ausland. Es war ein verrückter Tag gestern. Allen voran die Berichterstattung über den Terroranschlag von Berlin. Ja, ich nenne es einen Terroranschlag, auch wenn die deutsche Polizei noch immer zögert, das zu tun. Sie hätten es lieber, wenn es sich bei dem Täter von gestern wieder mal um einen seelisch Kranken gehandelt hätte. Komisch. Auch, dass die Weihnachtsmärkte so gut wie gar nicht abgesichert werden, ist mir völlig unverständlich. Wann wird man auch in Deutschland begreifen, dass wir uns in einer neuen Realität befinden. Ich wünsche den Verletzten von gestern eine schnelle Genesung.

Durch die Ereignisse von gestern, darunter auch der Mord an den dem russischen Botschafter in der Türkei vor laufender Kamera, wurden die Ereignisse bei uns in Israel etwas in den Hintergrund gelangt. Vor dem Anschlag in Berlin redete man bei uns über den arabischen Knessetabgeordneten Basel Ghattas, der verdächtigt wird, Handys für palästinensische Häftlinge ins Gefängnis geschmuggelt zu haben. Nun soll er von der Polizei verhört werden, der es gestern nicht gelang, ihn ausfindig zu machen. Er war telefonisch nicht erreichbar. Später sagte er in einem Interview im Fernsehkanal 10, dass niemand ihn angerufen hätte und er bereit sei, sich zu den Verdächtigungen zu äußern. Die Polizei hätte es auf ihn und seine Partei abgesehen und würde ihn politisch schaden wollen. In der Knesset wurden jetzt Stimmen laut, die eine Sicherheitsuntersuchung aller Abgeordneten fordern. Auch sollte generell verboten werden, dass Knessetabgeordnete Sicherheitshäftlinge im Gefängnis besuchen. Ich bin gespannt, wie sich diese Geschichte entwickeln wird.

Und nun wünsche ich Ihnen einen angenehmen, ruhigen und vor allem friedlichen Dienstag. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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