Der libanesische christliche Milliardär, der Schiffe für Israel baut

Montag, 5. Dezember 2016 |  NAI Redaktion

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Iran mit 5% an dem deutschen Mischkonzern beteiligt ist, der U-Boote an Israel liefert. Doch noch überraschender ist die Tatsache, dass der Konzern, ThyssenKrupp Marine Systems, Hand in Hand mit der Schiffbaugruppe Abu Dhabi MAR zusammenarbeitet, die an dem Bau von Kriegsschiffen für Israel beteiligt war.

Der Konzern Abu Dhabi MAR wird von Iskandar Safa geleitet, einem französisch-libanesischen Milliardär aus einer christlich-maronitischen Familie aus dem Norden Libanons, der auch mit 30% am Konzern beteiligt ist.

Heute verbringt Safa, der während des libanesischen Bürgerkriegs verletzt wurde, den größten Teil seiner Zeit in Paris und London. Seine Firma, die mit 30% an der Schiffsbaugruppe Abu Dhabi MAR beteiligt ist, hat ihren Sitz noch immer in Beirut.

In der Tageszeitung Yediot Achronot wurde in einem Kommentar erwähnt, dass Safa, der sich selbst als einen "Weltbürger" sieht, seit Jahrzehnten Verbindungen mit Israel pflege. Vor vielen Jahren bekam eine französische Zeitung einen anonymen Hinweis, wonach Safa Verbindungen zu allen Gesellschaften im Nahen Osten, darunter auch Israel und dem Mossad, habe.

Der ehemalige Geheimagent Uri Lubrani bestätigte der Zeitung Yediot Achronot, dass er sich mit Safa in den 80er Jahren getroffen habe mit dem Ziel, Informationen über den im ersten Libanon-Krieg entführten Navigator Ron Arad zu erhalten.

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