Verwaiste Mutter klagt an: Iran und Syrien haben meinen Sohn getötet

Montag, 5. Dezember 2016 |  NAI Redaktion

Zweieinhalb Jahre der Entführung und dem Mord an den Jugendlichen Naftali Frenkel, Gilad Shaar und Eyal Yifrach wird morgen die Mutter Rachely Frenkel vor einem Gericht in Washington erscheinen, wo sie eine Klage den Länder Iran und Syrien eingereicht hatte.

Rachely Frenkel wird morgen in den Zeugenstand gerufen werden und dem amerikanischen Richter die Ereignisse, die zur Entführung und Mord ihres Sohnes Naftali geführt hatten, zusammen mit seinen Freunden Eyal Yifrach und Gilad Shaar, darlegen. Naftali war in Besitz der amerikanischen Staatsbürgerschaft, daher war es möglich, die Klage vor einem amerikanischen Gericht einzureichen. Die Familie beschuldigt den Iran und Syrien, den Terrorakt der Hamas finanziert zu haben. In einer Erklärung an das Gericht schrieb die Mutter: "Mir wird schlecht, wenn ich auch nur daran denke, an die Angst, die Naftali verspürte nachdem er verstand, dass er entführt worden ist und an was er dachte und fühlte in dem Moment, wo er erschossen wurde. Es fällt mir schwer, an seine Freunde zu denken, die in ihrem Leben noch so viel erleben werden, was meinem Sohn genommen worden ist."

Video: Rachely Frenkel erzählt ihre Geschichte (Englisch)

Neben der Mutter Rachely Frenkel werden auch Angehörige des Geheimdienstes als Zeugen aussagen. Sie werden Beweise vorlegen, die zeigen, dass der Iran und Syrien die Entführung der drei Jugendlichen direkt finanziert hatten. Die Entführer hatten eine Summe von 220.000 Shekeln erhalten, die über eine im Gazastreifen aktive Hilfsorganisation namens "A-Nour" an sie weitergeleitet wurden.

Die Klage wurde in Zusammenarbeit mit der Organisation Shurat Hadin eingereicht. Die Kläger forden vom Iran und Syrien Schadensersatzzahlungen in Höhe von 340 Millionen Dollar. Die Organisation hatte schon in der Vergangenheit mehrere Klagen gegen Terrororganisationen eingereicht und Länder, die den Terror unterstützen. So gewann die sechsjährige Shira Leibovitz eine Klage über mehrere hundert Millionen Dollar gegen den Iran, nachdem sie im Jahr 2003 bei einem Anschlag des Islamischen Dschihads durch Schüsse verletzt worden war. Auch Shlomo Ben Haim, der bei einem Selbstmordanschlag in einem Bus in Gush Katif verletzt worden war, gewann in einem Prozess mehrere hundert Million Dollar.

"Ohne die Zahlung der Summe von 220.000 Shekel wäre es nicht zur Entführung der Jugendlichen gekommen," sagte die Rechtsanwältin Nitsana Darshan-Leitner. "Die Terroristen erhielten das Geld von einer angeblichen Hilfsorganisation der Hamas. Wer sehen immer wieder, dass Geld der Sauerstoff für den Terror ist. Wenn wir den Geldstrom an die Terrororganisationen stoppen, können wir den Terror besiegen. Der Iran und Syrien sind die Urväter der Finanzierung des Terrors. Wir werden weiter gegen sie kämpfen mit allen möglichen Mitteln, bis sie verstehen, dass jüdisches Blut seinen Preis hat," sagte sie weiter.

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