Feuer in Haifa, Zichron Jaakov und Halamish waren Brandstiftung mit nationalistischem Hintergrund

Dienstag, 29. November 2016 |  NAI Redaktion

Nach Untersuchung der zahlreichen Feuer der vergangenen Woche in Israel hat die israelische Steuerbehörde bekanntgegeben, dass es sich bei den Bränden in Haifa, Nataf, Zichron Jaakov und Halamish um Brandstiftung gehandelt hätte mit dem Verdacht auf einen terroristischen Hintergrund. Auch die Feuer in den Orten Dolev, Gilon, Nirit und dem Moshav Tal-El hätten einen nationalistischen Hintergrund.

Die Entscheidung ist für die Hauseigentümer, deren Häuser durch die Feuer beschädigt oder zerstört wurden, von großer Bedeutung. Sie sind nun berechtigt, vom Staat entschädigt zu werden. Viele Hauseigentümer, besonders in Haifa, warten noch immer auf Vertreter der Steuerbehörde, die die Schäden in den Häusern begutachten müssen.

Gestern wurden nach einer Abschätzung der Situation und aufgrund der Änderung der Wetterlage die Löscharbeiten für beendet erklärt. Die Löscharbeiten bekamen den Namen "Operation bei Feuer und Wasser". 20.000 Polizisten und 900 Feuerwehrleute nahmen daran teil. Seit vergangenen Dienstag gab es um die 1773 Brände im Land, davon 39 Feuer auf einem großflächigen Gebiet und 24 Brandstiftungen. Die Alarmbereitschaft wurde aufgehoben und die Reservesoldaten der Heimatfront werden vom Dienst befreit werden.

560 Wohnungen sind vollständig ausgebrannt und müssen wieder aufgebaut werden. Sie Schäden werden auf ungefähr eine halbe Milliarde Shekel geschätzt (ca.122 Millionen Euro). 40 Quadratkilometer von Naturwäldern sind verbrannt, es wird viele Jahre dauern bis die "verkohlten Wälder", die das Feuer hinterlassen hat, wieder aufgeforstet sein werden.

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