Israelis gegen Israel

Mittwoch, 26. Oktober 2016 |  Tzvi Sadan

Der Auftritt von Hagai Elad vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen markiert einen weiteren Tiefpunkt in der langen Geschichte von Juden, die ihr eigenes Volk diffamieren. p>

Elad ist Vorsitzender von B'Tselem, einer seit 1989 bestehenden israelischen Organisation, die sich den Schutz der Menschenrechte der palästinensischen Araber zum Ziel gesetzt hat. Aber wie es bei bei vielen Menschenrechtsorganisationen der Fall ist, ist das eigentliche Ziel von B'Tselem, Israel zu den Grenzen von 1949 zurück zu drängen.

Dass es sich bei der Sorge B'Tselem, um die Menschenrechte nur um eine Fassade handelt, wurde deutlich als ein Sprecher versuchte, dem israelischen Journalisten Dan Margalit den Auftritt vor dem Sicherheitsrat zu erklären. Auch nach mehreren Versuchen ist es Margalit nicht gelungen, den Vertreter von B'Tselem, dazu zu bringen, die Hamas als eine Terror-Organisation zu bezeichnen.

Es war B'Tselem,, die dafür sorgten, den Palästinensern kleine Videokameras zur Verfügung zu stellen, damit sie damit Aktionen der israelischen Soldaten dokumentieren können. Das Ergebnis waren künstlich geschaffene Provokationen gegen die Soldaten, wobei einige sogar verletzt wurden. Es war eine dieser Kameras, die den tödlichen Schuss des Soldaten Elor Azaria auf einen verwundeten Terroristen in Hebron festhielt. Dieser Fall zeigt, wie effektiv B'Tselem, und ihre Helfer geworden sind bei der Steuerung der Meinung gegen Israel.

Und wie geplant hat die Rede Elads vor dem Sicherheitsrat die Spannungen zwischen den USA und Israel weiter verschärft.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beeilte sich, die Organisation zu verurteilen und der israelische UN-Botschafter Dani Danon verlangte ein Ende der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Israels.

Der stellvertretende UN-Botschafter der USA David Pressman unterstützte seinerseits die Schmährede von Elad und lobte die technische Fachkenntnis von B'Tselem, und sagte, dass es notwendig sei, dass alle Regierungen dafür sorgen tragen müssten, dass alle Meinungen gehört werden könnten.

Der Sprecher des US-Außenministeriums Edgar Vasquez drückte eine ähnliche Unterstützung für diese subversive Organisation aus: "Wir haben es in der Vergangenheit bereits mehrmals gesagt, wir glauben, dass es von großer Wichtigkeit ist, dass alle Regierungen die freie Meinungsäußerung schützen. Wir sind den nicht staatlichen Organisationen, in den USA wie auch in Israel, Frieden Jetzt in den USA und B'Tselem, in Israel, dankbar. Sie informieren uns über grundlegende Fragen, die auftreten, darunter auch die Siedlungen.

Es scheint bizarr zu klingen, aber es ist die Realität, dass radikale linksgerichtete israelische Organisationen zu Informanten der US Regierung geworden sind.

Was Netanjahu und zahlreichen weiteren Israelis über die Rede Elads besonders verärgert hat ist die Tatsache, dass B'Tselem, B'Tselem, das feindliche Feuer auf Israel richtet, das schon genug von schweren Vorwürfen in den Vereinten Nationen zu leiden hat. Auf seiner Facebookseite veröffentlichte Netanjahu einen Post, das wohl die Meinung vieler Israelis wiederspiegelt: "B'Tselem, und die amerikanischen Freunde von Frieden Jetzt haben sich gegen Israel zusammengetan um fälschlicherweise zu erklären, dass die "Besetzung und die Siedlung" der Grund des Konflikts seien."

Netanjahu hielt sich zurück im Gegensatz zu anderen, die B'Tselem, ohne zu zögern des Verrats beschuldigten. Ein Mitglied der Arbeitspartei, Rechtsanwalt Yuval Mor Musli, ging sogar so weit, dass er eine Strafanzeige wegen Verrats gegen die Organisation einreichte. Wie in vielen anderen westlichen Ländern, erlaubt das Gesetzt in Israel für Verrat die Todesstrafe. Diese Möglichkeit wurde jedoch nie ausgeführt.

Wie so viele andere Dinge heutzutage, wird der Verrat als veraltet und sogar als zu rechtfertigen angesehen. Der gefeierte israelische Autor Amoz Oz hat seinem neusten Roman die Bedeutung des Verrats neu untersucht. In sein Buch mit dem Titel "Judas", um neu zu erklären, was es heißt, ein Verräter zu sein, so dass es für Leute wie ihn passt, die aktiv die palästinensische Sache unterstützen. Davon ausgehend, dass das israelische Justizsystem Meinungsmachern wie Amos Oz voreingenommen ist, scheint es unrealistisch, dass die Knesset legal gegen Aktionen wie diese vorgehen wird.

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