Terror in Jerusalem - 21 Verletzte bei Explosion in Linienbus

Dienstag, 19. April 2016 |  Nai-Redaktion

Der Terror ist nach Jerusalem zurückgekehrt. Am gestrigen Montag ist es gegen 17:50 Uhr Ortszeit zu einer Explosion in einem Linienbus in Jerusalem gekommen. Durch die Explosion und das dadurch ausgelöste Feuer sind 21 Menschen verletzt worden. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, darunter ein 15 jähriges Mädchen namens Eden. (Wir bitten Sie in diesem Fall um Gebetsunterstützung, da es sich bei Eden um ein Familienmitglied einer unserer Angestellten handelt.)

Es handelt sich hier um den ersten Sprengstoffanschlag auf einen Bus in Jerusalem seit 2012. Der Bus der Linie 12 war auf dem Weg durch den Stadtteil Talpiot und stand in einem Stau, als es zu der Explosion kam. Auch Fahrzeuge hinter dem Bus fingen Feuer, nachdem der Benzintank des Busses explodierte. Bei einem der Verletzten wurden Schrauben im Körper gefunden, was darauf schließen lässt, dass es sich um einen Sprengsatz gehandelt hat.

Wie der Sprengsatz in den Bus kam, wird zur Zeit untersucht. Die Polizei ermittelt, ob es sich bei einem der schwer Verletzten eventuell um einen Selbstmordattentäter handeln könnte.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung und sagte, dass man die Verantwortlichen für den Anschlag ausfindig machen werde. „Wir befinden uns im Kampf gegen den Terror, Terror mit Messern, Terror mit Schusswaffen und Terror mit Sprengsätzen, Raketen und auch Tunnel,” sagte er.

Nickolay Mladenov, der Nahostgesandte der UNO, verurteilte in einem Twitter-Post den Anschlag auf den Bus in Jerusalem. “Ich verurteile den heutigen Terroranschlag in Jerusalem und rufe alle auf, eine Eskalation zu verhindern, gegen Gewalt zu stehen und gegen die, die Gewalt verherrlichen.“

Die Terrororganisationen Hamas, der Islamische Dschihad und die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden der Fatah begrüßten den Anschlag, übernahmen jedoch nicht die Verantwortung für die Ausführung. Der Anschlag sei die Bestätigung dafür, dass die Intifada fortgesetzt werde.

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