Botschafter bei der UNO gegen die Kommission für Menschenrechte

Dienstag, 15. März 2016 |  Nai-Redaktion

Eviatar Manor, Botschafter der Ständigen Vertretung Israels in der UNO in Genf, beschuldigte diese Woche die UN-Kommission für Menschenrechte, dass diese blind und konsequent an Israel ein Exempel statuiere. Manor nannte dieses Verhalten eine „mentale Störung“ und sagte, dass die Kommission „dringend psychologische Behandlung“ benötige.

Der Botschafter sprach vor der Kommission, die am Wochenende ihren Jahresbericht diskutierte. Er warf ihr vor, verdrehte Prioritäten zu haben, denn es sollten sechs Berichte und fünf Resolutionen, die Israel verurteilen, besprochen werden, während andere im Jahresbericht erwähnte Länder im Nahen Osten einfach ignoriert wurden.

Manor zitierte in seiner Ansprache die Aussage des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, Zeid Ra'ad Al Hussein, und betonte: „Die Menschenrechtskommission sollte die Prioritäten auf 4,8 Millionen syrische Flüchtlinge legen. 13,8 Millionen Syrer, Iraker und Jemeniten gelten als Heimatlose. 7,6 Millionen Menschen im Jemen haben keine gesicherte Lebensmittelversorgung und 14 Millionen Menschen haben keine medizinische Versorgung. Dutzende Krankenhäuser wurden seit Januar 2016 in Syrien bombardiert. Und da setzt sich die Kommission hin, um fünf oder sechs Resolutionen gegen Israel zu diskutieren? Das ist eine Schande und ein komplette Missachtung der Menschenrechte von Millionen. Ich schlage vor, dass man sich um diese Menschen mit derselben Hysterie kümmere, wie man sich einseitig mit Israel abgibt!“

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