Fatahs neuer Botschafter in Europa

Donnerstag, 19. November 2015 |  NAI Redaktion

Auf der israelischen Webseite NRG besagt eine Überschrift: „Der neue Fatah-Star – die schwedische Außenministerin“. Margot Wallström, die die jüngsten Terroranschläge in Paris mit der Not der Palästinenser verglichen hat, wurde vom Twitterbeauftragten der Fatah und der palästinensischen Autonomiebehörde offiziell für deren politische Zwecke adoptiert. Gestern (am 18. November) hat die Fatah auf ihrer Seite drei Mal gewittert, in Englisch, Russisch und Arabisch. Veröffentlicht wurde die ausführliche Stellungnahme der schwedischen Außenministerin, die eine Verbdingung zwischen den Terroranschlägen in Paris und dem palästinensischen Leid machte. Wallström fördert damit die politische Agenda der Palästinenser gegen Israel.

Aus Großbritannien gab die britische Innenministerin Theresa May gestern bekannt, dass die Terroranschläge nichts mit dem Islam zu tun haben. Aus ihrer Sicht ist der Waffenschmuggel in Frankreich und Europa zu einfach und dagegen müsse etwas unternommen werden. Darüber hinaus erklärte sie zwischen den Zeilen, dass solch ein Terroranschlag in diesem Maß wie in Paris, nicht in ihrem Land passieren könne.

Noch deutlicher drückte es der ehemalige Außenminister von Irland, Dermot Ahern, aus: „ISIS ist die Folge des israelisch-palästinensischen Konfliktes,... das ist die Quelle der Probleme in dieser Region“. In den israelischen Fernsehkanälen Eins, Zwei und Zehn wurde gestern Abend ausführliche Dokumentarfilme über die Entwicklung des Kalifats und der schrecklichen IS-Dschihadisten gesendet. Alle Sicherheit- und Nahost-Experten betonten immer wieder, dass die europäischen Regierungen die wirkliche Gefahr des radikalen Islams nicht wahrgenommen und einfach zu naiv haben. Ob sich jetzt nach dem Terror in Paris etwas in Europa ändern wird, wird in Israel teilweise bezweifelt.

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