Ermordeter Familienvater wollte seine Kinder schützen

Dienstag, 3. November 2015 |  IH-Redaktion

Eitam Henkin wird in Israel als Held gefeiert. Einen Monat, nachdem der Familienvater und seine Frau Naama (Foto) in Samaria von palästinensischen Terroristen ermordet wurden, hat die Polizei neue Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben. Demnach hat der Vater ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben die Terroristen angegriffen und seine Kinder verteidigt, was ihm letztlich auch gelungen ist.

Die Henkins waren mit ihren vier Kindern – Itamar (6 Monate), Neta (4), Nitzan (7) und Matan (9) im Auto unterwegs, als ihr Wagen von zwei Terroristen beschossen wurde. Die polizeilichen Untersuchungen haben nun ergeben, dass die Angreifer zuerst eine Salve an Schüssen abgegeben haben. Als sich die beiden dem stehen gebliebenen Auto der Familie näherten, kletterte der Familienvater aus dem Wagen und kämpfte mit einem der Angreifer. Der zweite Palästinenser feuerte mehrere Schüsse auf den Israeli ab, traf dabei aber auch seinen Partner am Arm. Daraufhin ergriffen die Attentäter die Flucht. Sie ließen eine Waffe zurück – eine heiße Spur, die später zu ihrer Festnahme führte. Eitam Henkin verblutete auf der Straße, seine Frau war durch die Schüsse sofort tot.

Freunde der Familie sind sich sicher: Die Kinder haben nur überlebt, weil Eitam sich für sie geopfert hat. Die Waisen leben nun bei ihren Großeltern.

Tausende Freunde, Familienmitglieder und Nachbarn haben bei einer traditionellen Trauerzeremonie, 30 Tage nach ihrem Tod, der Ermordeten gedacht.

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