Der Jom-Kippur-Krieg jährt sich zum 42. Mal

Montag, 21. September 2015 |  IH-Redaktion

Am Mittwoch wird in Israel Jom Kippur begangen, der jüdische Versöhnungstag. Vor 42 Jahren (damals fiel Jom Kippur auf den 6. Oktober 1973), wurde Israel (die Golanhöhen und die Sinai-Halbinsel) überraschend von Ägypten und Syrien und weiteren arabischen Staaten angegriffen. Dieser Krieg dauerte vom 6. bis zum 26. Oktober 1973. Es waren über 2.000 Tote und mehr als 5.000 Verwundete auf israelischer Seite zu beklagen.

Der wohl schlimmste Krieg, den Israel bis dato erlebte, hinterließ tiefe Narben. Narben, die wohl nie ganz verheilen werden.

Schimon, 75, erzählt: „Ich war damals 33 Jahre alt und führte meine Soldaten zu den Golanhöhen. Zwei meiner Bataillonskommandeure und sieben Soldaten starben neben mir an der Front. Ich dachte nur an meine Frau und meine drei kleinen Kinder daheim. Ich bat unseren Herrn inständig, mir das Leben zu erhalten. Gott bewahrte mich. Noch lange nach dem Krieg konnte ich die Bilder nicht vergessen. Im Judentum muss der Körper eines Toten vollständig begraben werden. Wir durften kein einziges der abgerissenen Gliedmaßen auf dem Schlachtfeld zurücklassen. Ich konnte meine Finger, die auf den Abzug drückten, verletzte Soldaten von Schlachtfeld zogen und die Gliedmaßen toter Kameraden einsammelten, nicht mehr ansehen.“

Es gibt keine israelische Familie, die nicht kriegstraumatisiert ist. Ob durch Kriege, Attentate oder Selbstmordanschläge, Israel hat geblutet. Umso schwerer ist es für eine Mutter, ihr Kind in die Armee, in das große Ungewisse, ziehen zu lassen.

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