Iranischer Staatsführer: Israel wird es in 25 Jahren nicht mehr geben

Donnerstag, 10. September 2015 |  NAI redaktion

Der iranische religiöse Führer Ayatollah Ali Khamenei hat am Mittwoch wieder einmal unterstrichen, warum Israel so ein Problem in Bezug auf den Nukleardeal darstelle, den die USA durchgesetzt hat. Er drohte damit, dass der jüdische Staat in 25 Jahren nicht mehr existieren würde.

In Kommentaren auf seinem offiziellen Twitter Konto mutmaßte er, dass Israel mit dem Nuklearvertrag zufrieden sei, da davon ausgegangen werden könne, dass iranische Nuklearwaffen in den nächsten 25 Jahren kein Problem darstellen werden.

Aber Khamenei warnte die „Zionisten“ nicht zu euphorisch zu werden, da sie sowieso nicht so lange am Leben bleiben würden.

In gebrochenem Englisch schrieb der oberste Staatsführer: http://sultanknish.blogspot.co.il/ „... Ihr werdet die nächsten 25 Jahre nicht erleben; so Gott will, wird es in 25 Jahren kein zionistisches Regime mehr geben und bis dahin wird die kämpfende, heroische dschihadistische Moral den Zionisten keine Ruhe lassen.

Um die Balance zu halten, erinnerte Khamenei seine Leser jedoch daran, dass die USA, trotz des Vertrags, immer noch „der große Satan“ sei.

Im vorigen Monat hat das iranische Regime Meinungen abgelehnt, die besagten, dass die Annahme des Nuklearvertrags eine freundliche Politik des Landes, auch gegenüber Israel, einleiten würde.

Der Hauptberater Khameneis, Ali Akbar Velayati, betonte, dass „der Iran Israel nicht anerkennen wird. Wir bestehen immer noch darauf, dass Israel ein Besatzer ist und wir werden nicht mit ihm in Frieden leben.“

Hossein Sheikholeslam, Berater des Sprechers des iranischen Parlaments für internationale Beziehungen ging sogar noch weiter als er Reportern in Teheran sagte, dass „Israel ausgelöscht werden muss und das ist unser ultimatives Motto.“

Währenddessen winken die westlichen Staatsführer, die den Irandeal mitverantwortet haben, solche Aussagen als „Enttäuschung“ ab.

Bei einer Pressekonferenz in Berlin erklärte Bundekanzlerin Merkel, die Einstellung ihrer Kollegen in anderen westlichen Ländern widerspiegelnd: „Es ist nicht akzeptabel wie der Iran über Israel spricht. Es ist eine Enttäuschung, dass es keine Veränderung in der Anerkennung Israels gibt.“

Israel kann jedoch nicht so einen leichtfertigen Ansatz zur Drohung des Irans annehmen. „Als ein Teil des jüdischen Volkes, der den Holocaust miterlebt hat, glaube ich ihm, wenn er sagt, dass er mich zerstören will,“ sagte der Sprecher der Knesset, Yuli Edelstein, dem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bei einem Treffen in New York.

„Niemand ist gezwungen Israel zu lieben,“ fuhr Edelstein fort. „Es ist in Ordnung Kritik zu üben, aber man kann nicht damit drohen uns zu zerstören.“

Israel argumentiert, dass der Nuklearvertrag, der durch die unermüdliche Arbeit der US-Regierung zustande kam, den Ayatollahs erlaubt, ungestört an der Atombombe weiterzuarbeiten und das ohne Risiko irgendwelche Sanktionen dafür hinnehmen zu müssen. Auch wenn das Abkommen die Wiederaufnahme von Sanktionen fordert, wenn der Vertrag nicht eingehalten wird – und das iranische Regime hat schon gesagt, dass es ihn nicht einhalten will – werden die westlichen Länder wahrscheinlich nicht auf ihre lukrativen Handelsverträge verzichten wollen.

Auch ohne Nuklearwaffen lässt der Nukleardeal den Terror gegen Israel, der vom iranischen Regime ausgeht, völlig außer Acht und die freiwerdenden Gelder des Irans werden diesen Terror noch weiter anheizen.

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