Jüdischer Israeli im Verdacht sich IS anzuschließen

Donnerstag, 3. September 2015 |  NAI Redaktion

Am Wochenende wurde das israelische Außenministerium von einer israelischen Familie kontaktiert, die befürchtete, ihr Sohn sei nach Kreta geflogen, um sich dem IS anzuschließen. Nach einer online-Konversation zu urteilen, die der 21-jährige jüdische Mann geführt hatte, scheint dieser Verdacht durchaus begründet.

Das israelische Außenministerium glaubt, dass der Israeli von Kreta aus in die Türkei geflogen ist, um von dort nach Syrien zu gelangen.

In Zusammenarbeit mit Interpol hat das Außenministerium und die israelische Botschaft in Ankara den israelischen Bürger identifiziert und mit Hilfe der türkischen Sicherheitsbehörden wurde der junge Mann nahe der syrischen Grenze gefunden.

Er kam am Dienstag nach Israel zurück und wird sich nun den Gerichten stellen müssen, wie es auch bei israelischen Arabern der Fall ist, die sich dem IS angeschlossen haben oder es zumindest versucht haben.

„Wir sprechen hier von einem ernsten und besorgniserregenden Vorfall,“ sagte Ilana Ravid vom israelischen Außenministerium. Was den jungen Mann zu dieser Tat getrieben hat, ist nicht bekannt, aber man kann sicher sein, dass ein jüdischer Israeli eine gern gesehene Beute des IS wäre.

Möchten Sie mehr Nachrichten aus Israel erhalten?
Klicken Sie hier um den KOSTENLOSEN täglichen Newsletter per Email zu erhalten.

Aktuelle Ausgabe

FERIENWOHNUNG IM HERZEN VON JERUSALEM

Informationen unter:

E-Mail: info@israelheute.com

TEL.: 00972-2-6226880

Am meisten gelesen

Video des Tages
Das heutige Video führt uns...
Video des Tages
Die Ayalon-Schnellstraße durch...