Wo bleibt der Aufschrei der christlichen Welt?

Freitag, 28. August 2015 |  NAI-Redaktion

Die Familie dieses jungen, christlichen Mädchens (Foto) ist vor den eindringenden Dschihad-Horden nach Syrien geflohen. Sie leben heute als Bettler auf den Straßen im Norden der Türkei. Das Mädchen ist nur eine von vielen, die sich in der gleichen Situation befinden – und sie zählen zu den Glücklichen. Zahllose andere Christen wurden brutal behandelt und in den vergangenen Jahren im Nahen Osten massakriert.

Das Foto wurde auf Facebook von der israelisch-christlichen Interessengemeinschaft verbreitet, einer Gruppe von arabisch sprechenden Christen. Sie weisen eindringlich darauf hin, dass der jüdische Staat der einzige sichere Ort für Christen in dieser instabilen Region ist.

Angesichts des Schweigens des christlichen Abendlandes zum Leiden der syrischen und irakischen Christen appellierte die Vereinigung „an unsere jüdischen Brüder, dass die israelische Regierung ihre Grenzen für diese christlichen Flüchtlinge öffnet“.

Obwohl Israel schlecht ausgerüstet ist, um mit Massen an Flüchtlingen umzugehen, war die Reaktion der israelischen Bevölkerung auf Facebook überwältigend positiv.

„Wir müssen ihnen in Israel Zuflucht gewähren“, so ein jüdischer Kommentar. „Bringt sie in das Land Israel“, bekräftigte ein anderer. „Wer könnte das Leid dieses Volkes besser verstehen?“, schrieb eine israelische Jüdin. „Sie sollen Zuflucht in Israel suchen“, empfahl ein Befragter. Andere empörten sich über die Notlage der Christen und der fehlenden Reaktionen der verantwortlichen Christen in der Welt. „Der Papst ist stumm und taub“, kommentierte ein Israeli.

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