Entstehung des Anti-Judaismus

Freitag, 14. August 2015 |  Ludwig Schneider

In jeder Weltanschauung findet man ein gewisses Quantum Judenfeindschaft. Aber nirgends ist die Judenfeindschaft so ausgeprägt wie im Christentum. Daher muss man sich fragen, wie diese Judenfeindschaft entstanden ist. Es gibt drei Judenfeindschaften: Es gibt den Anti-Judaismus, den Anti-Semitismus und den Anti-Zionismus. Sie alle wollen die Juden bzw. Israel vernichten. Mir geht es hier um die Entstehung des Anti-Judaismus.

Das Christentum war am Anfang jüdisch. Die ersten Gemeinden waren messianische Gemeinden. Da versammelten sich Juden, die an Jesus von Nazareth als ihren Messias glaubten. Ihre Gottesdienste waren im jüdischen Ritus, nur mit dem Unterschied, dass sie zu der Thora auch das Evangelium Jesu Christi predigten. Die Männer trugen wie Jesus jüdische Gebetsmäntel mit den Schaufäden (Matthäus 9,20).

Doch im Laufe der Missionstätigkeit der Apostel kamen immer mehr Nichtjuden zur Gemeinde, denn die Apostel missionierten ja auch außerhalb von Judäa: In Rom, Korinth, Ephesus, Malta und sogar in Indien. Allmählich waren in der Gemeinde die Nichtjuden in der Überzahl und die bestimmten dann die Christenlehre. Dies führte zu Spannungen zwischen den messianischen Juden und den nichtjüdischen Christen.

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