Juden töten lohnt sich

Dienstag, 17. Februar 2015 |  NAI Redaktion

Es ist kein Geheimnis, dass die palästinensische Autonomiebehörde große Teile ihrer internationalen Hilfsgelder dazu benutzt, Gehälter und andere Zuwendungen an Terroristen zu zahlen, die Juden töten.

Ein neues Buch des Journalisten Edwin Black zeigt jedoch, dass es sich dabei nicht um ein automatisches, blindes Wohlfahrtssystem handelt, sondern um eine bewusste Maßnahme, die solche Palästinenser belohnen soll, die den Weg der Gewalt gewählt haben. Andere sollen durch diese Beispiele dazu gebracht werden ihnen zu folgen.

Die EU alleine fördert die palästinensische Autonomiebehörde mit über 400 Millionen Euro jährlich, die USA kommen auf einen ähnlich hohen Betrag.

Im Jahre 2011 versuchte Itamar Marcus von der Organisation Palestinian Media Watch den US Kongress zu überzeugen, dass ihr Geld dazu benutzt wird, die Ermordung von Juden zu motivieren, indem saftige Gehälter an Terroristen in israelischen Gefängnissen gezahlt werden, oder an deren Familien, falls die Terroristen bei ihren Anschlägen starben.

Ein Jahr später haben zwei Anhänger der Hamas vor einem israelischen Gericht zugegeben, dass sie terroristische Anschläge ausübten, um in Wohlstand leben zu können. Sie sagten, dass das Töten von Juden der beste Weg sei, ein gutes und stabiles Gehalt zu haben.

Im letzten Sommer war die israelische Knesset geschockt, als berichtet wurde, dass die palästinensische Autonomiebehörde im Jahr 2013 über 150 Millionen Dollar an Terroristen in Gefängnissen, oder an ihre Familien gezahlt hat. Es wurde auch herausgefunden, dass diese Gehälter gestuft wurden, je nach Länge der Gefängnisstrafe. In anderen Worten: Je mehr Juden getötet wurden, desto länger die Haftstrafe und desto höher der Lohn.

Für seine Untersuchungen hat Black erfolgreich geklagt, um Zugang zu verschlossenen US-Dokumenten zu erhalten, die vorher nicht veröffentlicht wurden.

Diese Dokumente zeigen, was Black einen „sorgfältigen, anspruchsvollen, offiziellen Prozess“ nennt, in dem palästinensische Politiker, bis hinauf zu Präsident Abbas, direkt daran beteiligt waren, Lohn und Motivation an diejenigen zu verteilen, die israelische Juden.

Eines der Beispiele aus den Dokumenten beschreibt den Fall eines Polizisten im Dienste der palästinensischen Autonomiebehörde, der im Jahre 2002 bei mehreren Terroranschlägen beteiligt war, bei denen insgesamt 12 Israelis starben und viele weitere verletzt wurden. Nachdem er festgenommen wurde, verurteilte Israel ihn zu 13 lebenslänglichen Gefängnisstrafen.

Dieser Fall wurde erst im Jahre 2009 bearbeitet, aber die palästinensische Autonomiebehörde beschloss den Terrorpolizisten retroaktiv seit seiner Festnahme zu vergüten. Später bekam er noch eine Beförderung und Gehaltserhöhung während er im israelischen Gefängnis saß.

Ein zweites Beispiel beschreibt einen weiteren Terroristen, der zum Sicherheitsdienst der palästinensischen Autonomiebehörde gehörte. Er selbst wurde bei einem Anschlag getötet, konnte aber vorher zwei Israelis in Jerusalem ermorden.

Der Minister für Soziales der palästinensischen Autonomiebehörde beschloss, dass der Terrorist, genau wie viele andere, „zum Märtyrer geworden ist, während er seine nationale Pflicht ausübte“ und dass seine nächste Verwandte, seine Mutter, dementsprechend kompensiert werden sollte.

Black schlussfolgerte, dass „die meisten Steuerzahler keine Ahnung haben, dass ihre wohlgemeinten Zahlungen direkt dazu benutzt werden, die Flammen des Terrorismus zu finanzieren.“

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