ISIS-Ideologie in Israel auf dem Vormarsch

Freitag, 12. September 2014 |  NAI Redaktion

Während die Terrororganisation ISIS, die sich selbst als Islamischen Staat (IS) bezeichnet, in Irak und Syrien wütet und den Grenzen Israels bedrohlich näher kommt, wächst eine unmittelbare Bedrohung mitten im Herzen des jüdischen Staates: Die Zahl der Anhänger der extremistischen Bewegung scheint auch im Heiligen Land immer mehr zu wachsen.

Ein aktueller Bericht der Regierung offenbart, dass etliche israelische Muslime und Palästinenser außer Landes gereist sind, um sich ISIS anzuschließen. Und es gibt seit neustem Anzeichen, dass mehr und mehr Muslime in Israel sich die Ideologien der Extremisten auf ihre Fahnen schreiben. „ISIS ist auf dem rechten Weg“, predigte ein Imam letzte Woche in einer Moschee im Norden Israels. In einer anderen Moschee in der Gegend erklärte ein Islamist öffentlich: „Der Islamische Staat (ISIS) ist der einzige, der einen islamischen Staat errichten kann, und es ist gut, dass sie Menschen bestrafen. Ich hoffe, dass sie auch nach Israel kommen.“

Das israelische Nachrichten-Portal ynet berichtete, es habe in beiden Fällen auch Gegenstimmen gegeben. Einige verbale Auseinandersetzungen sollen sogar in Schlägereien zwischen Muslimen für und gegen ISIS ausgeartet seien. Viele israelische Muslime sehen in ISIS eine Gefahr. Man befürchtet, dass diese moderaten Stimmen allerdings untergehen, wenn die Stimmen der Terrror-Unterstützer lauter werden. „Wenn sich die Situation erhellt, wird allen klar werden, dass der Islamische Staat die einzige Lösung für alle ist. Juden sollten den Staat auch unterstützen und zum Islam konvertieren“, so ein anderer Imam zu ynet.

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