Ausländische Medien zweifeln an hoher Todeszahl

Sonntag, 10. August 2014 |  Aviel Schneider

Selbst die ausländischen Medien beginnen die hohe Todeszahl von 1.900 Palästinensern im Gazastreifen zu bezweifeln. Wie kann es sein, dass die Todeszahl von Männern dreimal größer ist, als die der Frauen? Der britische Rundfunk BBC und die amerikanische Zeitung New York Times, die beide für ihre linksliberale Kritik an Israel bekannt sind, haben erstmals die UN-Angaben von 1.843 palästinensischen Toten untersucht. Laut der UN werden 1.354 tote Zivilisten gezählt, darunter 214 Frauen, 725 Männer und 216 Terroristen. Die übrigen Toten sind gemäß der UN Kinder und andere Palästinenser, deren Identität nicht klar ist.

BBC stellte die Frage, wieso die männliche Todeszahl verhältnismäßig viel höher war, als die der Frauen, obwohl der UN-Menschenrechtsrat Israel ständig vorwarf, wahllos auf Palästinenser geschossen zu haben? In diesem Fall müsste also der Todesdurchschnitt von Männern und Frauen eher gleich sein. Die New York Times hat herausgefunden, dass 34% der toten Palästinenser im Gazastreifen im Alter von 20 bis 29 Jahre waren, die Altersgruppe palästinensischer Terroristen. In der gesamten palästinensischen Bevölkerung, 1,7 Millionen Menschen an der Zahl, macht dieselbe Altersgruppe jedoch nur 9% aus. Frauen und Kinder unter dem 15. Lebensjahr, also Zivilisten die hauptsächlich nicht an den Kämpfen teilgenommen haben, zählen zur kleinsten Gruppe getöteter Palästinenser mit 33%. Dabei zählt die selbe Bevölkerungsgruppe (Frauen und Kinder unter 15 Jahren) 71% innerhalb der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen. Diese Angaben beweisen, dass Israels Sicherheitskräfte gezielt gegen Terroristen vorhergingen und nicht blind in die Zivilbevölkerung geschossen haben, wie es die ausländischen Medien übermittelten.

Damit werden erstmals die UN-Zahlen von toten Palästinensern im Gazastreifen in Frage gestellt. Die UN basiert ihre Angaben auf das palästinensische Gesundheitsministerium im Gazastreifen, das von der Hamas regiert wird. Die Hamas übergab eine klare Anleitung die „militante Identität der Männer“ zu verstecken. Die israelische Armee betonte, dass während der Operation „Starker Felsen“ 252 Hamas-Terroristen getötet wurden, 147 Terroristen des Islamischen Dschihad, 63 Terroristen anderer Organisationen und 603 Terrormitglieder. Israels offizielle Angaben deuten auf über 1.000 Terroristen, die im jüngsten Gaza-Krieg ums Leben gekommen sind. Der Grund weshalb dennoch hunderte unschuldige Palästinenser ums Leben gekommen sind, besteht darin, dass palästinensische Terroristen ihre eigenen Geschwister als menschliche Schutzschilder missbrauchen. Dies geben heute immer mehr ausländische Journalisten zu, nachdem sie den Gazastreifen verlassen haben und sich nicht mehr fürchten frei zu sprechen. Israels Armeesprecher erinnerte daran, dass während der Operation „Gegossenes Blei“ (2009) die Hamas nur 50 tote Hamaskämpfer meldete. Jahre später haben sie aber bekannt gegeben zwischen 600 bis 700 Hamasaktivisten verloren zu haben. Die selbe Todeszahl, die Israel damals angab. Das passierte auch schon im Jahr 2002 in der Operation „Davids Schutzschild“ in Dschenin, als die Palästinenser von einem Massaker mit 500 Toten sprachen. Schließlich stand die Todeszahl bei 45 uniformierten und bewaffneten Palästinensern und 23 toten israelischen Fallschirmspringern.

Die Tragödie ist, so fühlt man in Israel, dass die Mehrheit der Weltöffentlichkeit von vornherein gegen Israel eigestellt ist und es dieser ganz egal ist, wie sich Israel gegenüber Palästinensern verhält. Auch wenn nur zehn oder keine Unschuldigen ums Leben gekommen wären, so wäre Israel dennoch im Unrecht, weil Israel vorgeworfen wird, den Palästinensern das Land gestohlen zu haben. Dass Israel auf seinem Recht auf das Land besteht, wird im Grunde gar nicht berücksichtigt.

Bild: Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zeigt dem Präsidenten des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes, Peter Maurer, wie sich Hamasterroristen hinter ihrer Zivilbevölkerung verschanzen.

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