Neuer Kurs an kalifornischer Universität: „Israel-Boykott“

Dienstag, 4. März 2014 |  NAI-Redaktion

Eine pro-palästinensische Organisation hat in den USA damit begonnen, an der Davis University of California das Fach „Boykott gegen Israel“ zu lehren. Dabei geht es um die Bedeutung von Anti-Israel-Initiativen und deren Taktik. Im Heiligen Land hat man dies mit Empörung zur Kenntnis genommen: Es sei ein weiterer Versuch, die Delegitimierung Israels in westlichen Ländern zur Normalität werden zu lassen.

Der neue Kurs hat bereits an Popularität gewonnen, so Hadas Buskila, der offizielle Repräsentant der Jewish Agency, der offiziellen Einwanderungsorganisation des Staates Israel, an der kalifornischen Hochschule. „Mehr als 170 Studenten und sogar zwei Dozenten besuchten die erste Veranstaltung. Deshalb bereiten wir uns auf einen strategischen Kampf gegen diese Initiative in Zusammenarbeit mit der Pro-Israel-Gruppe auf dem Campus vor“, sagte Buskila. Dutzende von jungen Israelis überall in den USA haben sich ihm bereits angeschlossen. Gemeinsam mit der Jewish Agency wehren sie sich gegen die anti-israelischen Initiativen auf dem Universitätsgelände.

Der Vorsitzende der jüdischen Einwanderungsorganisation, Natan Sharansky, sieht die Hochschulen im Ausland als große Arenen an, in denen die Delegitimierung Israels gefördert wird. Sharansky hat sich an mehreren dieser Universitäten dafür eingesetzt, dass engagierte Studenten sich ihm anschließen und gegen die Anti-Israel-Bewegung vorgehen.

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