Nach Raketen aus Gaza: Luftwaffe schlägt zurück

Freitag, 31. Januar 2014 |  NAI-Redaktion

Israelische Kampfflugzeuge haben am Freitag Vormittag den Gazastreifen angegriffen. Dabei wurden nach ersten Angaben vier Palästinenser verletzt. Ziele des Luftangriffs waren laut Armee ein Waffenlager und eine Raketenabschussbasis der Hamas-Terrororganisation. Der Luftangriff war eine Vergeltungsaktion für einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen einige Stunden zuvor. Ein Flugkörper war in der Region Sdot Negev eingeschlagen, ohne Schaden anzurichten. Die Bevölkerung war durch Alarmsirenen gewarnt worden.

Verteidigungsminister Moshe Ya'alon, der sich derzeit in Deutschland aufhält, bestätigte offiziell, dass die Luftwaffe Ziele im Gazastreifen attackiert hat. „Wir werden Raketenangriffe auf Israel nicht tolerieren“, unterstrich er.

Nach palästinensischen Angaben wurde ein Trainingsgelände der Kassam-Brigaden, des militärischen Arms der islamistischen Hamas, in Beit Lahiya getroffen. Weitere Luftschläge habe es nahe der Stadt Rafah im südlichen Gazastreifen gegeben.

Nach einem relativ ruhigen Jahr haben die Spannungen an der Grenze zum Gazastreifen in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen. Seit Dezember kamen dabei sechs Palästinenser und ein Israeli ums Leben. Es gab immer wieder Raketenangriffe auf israelische Kommunen, allein im Januar waren es 28, zumeist gefolgt von Vergeltungsschlägen.

In der vergangenen Woche hatten die Gaza-Terroristen drei Raketen auf israelische Zivilisten abgeschossen, aber niemanden getroffen. Am 22. Januar starben bei einem israelischen Militäreinsatz zwei Palästinenser, die nach Armeeangaben Drahtzieher der jüngsten Raketenattacken waren.

Der Chef des israelischen Militärgeheimdienstes, General Aviv Kochavi, hatte am Mittwoch in einer Rede deutlich gemacht, dass 170.000 Raketen aus allen Richtungen auf Israel gerichtet seien. Diese seien wesentlich präziser und somit gefährlicher als ihre Vorgängermodelle.

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