Beschimpfungen und Freudenfeste in der arabischen Welt

Montag, 13. Januar 2014 |  NAI-Redaktion

Die arabische Welt hat auf den Tod Ariel Scharons mit unverhohlener Schadenfreude reagiert. Von Kairo über Dubai bis in den Gazastreifen gab es einen regelrechten Wettbewerb, wer Scharon am tiefsten herabsetzen und beleidigen konnte. Vereinzelt gab es auch Jubelfeiern auf den Straßen. Im Libanon gab es Salutschüsse, das Fernsehprogramm des Hisbollah freute sich über den „Tod eines Kriminellen.“ Scharon wurde als „Schlächter im besetzten Palästina bezeichnet“. In Gaza riefen die Menschen: „Scharon, fahre zur Hölle!“

Die radikal-islamische Hamas im Gazastreifen bejubelte Scharons Tod als „den Abschied eines Kriminellen.“ Ein Sprecher sagte, man sei „sehr glücklich“ über Scharons Tod, „an dessen Händen das Blut unseres Volkes und unserer Führer klebt.“ Als Zeichen der Freude wurden Süßigkeiten verteilt und Scharons Foto verbrannt. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas schwieg. Ein Sprecher seiner angeblich gemäßigten Fatah-Partei griff jedoch die Vorwürfe der Hamas auf, nannte Scharon einen Kriminellen und machte ihn für den Tod des Palästinenserführers Jassir Arafat verantwortlich.

Ein Sprecher der Muslimbruderschaft in Ägypten erklärte, Scharons Tod sei unbedeutend: „Da leben noch weitere sechs Millionen Scharons auf Land, das sie gestohlen haben und jeden Tag erneut stehlen.“

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