Israel versorgt heimlich syrische Flüchtlinge in Jordanien

Dienstag, 29. Oktober 2013 |  NAI-Redaktion

Der brutale Bürgerkrieg zwingt viele Syrer, ihre Heimat zu verlassen und in benachbarte Länder zu fliehen. Alleine der Norden Jordaniens wurde im vergangenen Jahr von rund einer halben Million Flüchtlingen überflutet. Etwa die Hälfte von ihnen ist in einem riesigen Flüchtlingslager der Vereinten Nationen untergebracht. Die anderen überleben nur dank des Einsatzes von nichtstaatlichen Hilfsorganisationen. Darunter ist auch – von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen - eine israelische.

IsraAid nennt sich die Organisation, die wie viele andere auch physische und emotionale Hilfe leistet und mehrere Hunderttausend Syrer erreicht. Diese humanitäre israelische Gruppe hat schon früher viel Erfahrung in Afrika und anderen Gebieten sammeln können. In Jordanien verpacken die Mitarbeiter täglich lebensnotwendige Güter in große Tüten und verteilen sie – doch sie müssen es heimlich tun.

IsraAid und seine jordanischen Partner achten akribisch darauf, jegliche Hinweise zu beseitigen, dass die Hilfspakete aus Israel kommen oder von Israelis finanziert sind. Damit wollen sie verhindern, dass in den Flüchtlingsgebieten Chaos ausbricht, da sich Syrien offiziell immer noch im Kriegszustand mit Israel befindet. „Wir verbreiten es nicht mit Pauken und Trompeten, dass wir Israelis sind.“, erzählte einer der IsraAid-Mitarbeiter. „Das ist nicht nötig. Ist diese Katze erst einmal aus dem Sack, geht alles den Bach runter.“

Dennoch ist eines der Ziele von IsraAid, der Welt zu zeigen, dass der jüdische Staat kein rücksichtsloser Unterdrücker ist, wie er häufig in den Medien dargestellt wird. „Meine Hauptabsicht ist es, überall in die Welt Israelis hinzuschicken und zu zeigen, dass Israel sich um die Menschheit kümmert.“, erklärte Shachar Zahavi, Gründer von IsraAid.

Und tatsächlich sind bereits viele israelische humanitäre Organisationen im Nahen Osten aktiv. Häufig finden die Notleidenden es heraus, dass ihre Helfer aus Israel stammen. Für die meisten ist es eine große Überraschung, dass sie Hilfe von israelischen Juden bekommen – doch genauso groß sind ihre Wertschätzung und Dankbarkeit.

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