Palästinensisches Fernsehen wischt Israel von der Landkarte

Dienstag, 6. August 2013 |  Tommy Mueller

Das offizielle Fernsehen der Palästinensischen Autonomiebehörde hat ein Quiz veranstaltet. Gewinnen konnte, wer die richtigen Antworten zu leichten geografischen Fragen gab. Und „richtig“ lag nur, wer Israels Existenz leugnete und Städte innerhalb der israelischen Grenzen als „palästinensisch“ einstufte. Nicht zum ersten Mal hat das palästinensische Fernsehen damit Israel einfach von der Landkarte gewischt. Das berichtet die Jerusalemer Organisation „Palestinian Media Watch“, die arabische Fernsehprogramme beobachtet.

Während des muslimischen Fastenmonats Ramadan waren TV-Reporter in Palästinenserdörfer ausgeschwärmt. Sie befragten Passanten, denen ein Preisgeld von 100 US-Dollar winkte. So mussten sie eine Stadt in Palästina finden oder benennen. Die richtige Antwort war Jaffa, Ashdod oder Safed, alles Städte innerhalb der israelischen Grenzen. Bei einer anderen Frage ging es darum, einen See in „Nord-Palästina“ zu benennen, „der von den Besatzern trockengelegt wurde.“ Die richtige Antwort: der Hula-See. Der liegt in Galiläa, fernab der Palästinensergebiete, und wurde tatsächlich in den 1950-er Jahren teilweise entwässert. Bei einer weiteren Frage ging es darum, welcher Staat die längste Grenze mit Palästina habe. Korrekte Antwort: Jordanien mit 386 Kilometern. Dabei wurde von Eilat im Süden bis zur israelischen Nordgrenze gerechnet – dem Fernsehquiz zufolge gehört dies alles zu Palästina.

Die Preisgelder wurden dem Bericht zufolge von der „Bank of Palestine“ und zwei palästinensischen Mobilfunkanbietern bezahlt. Das palästinensische Fernsehen ist kein freies Medienunternehmen, sondern völlig von der Autonomiebehörde abhängig und verbreitet deren Ansichten. Es war schon in den vergangenen Jahren mehrfach aufgefallen, weil es jüdische Städte, unter anderem Haifa, als „palästinensisch“ bezeichnet hatte. Das palästinensische Fernsehen wird – wie der gesamte Haushalt der Autonomiebehörde – überwiegend durch Zuwendungen aus Europa, den USA, Kanada und Japan finanziert.

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