Schalom in Kairo

Mittwoch, 13. April 2005 | 
Israels Außenminister Silvan Schalom traf gestern mit dem ägyptischen Präsidenten Hussni Mubarak in Kairo zusammen. Gesprochen wurde unter anderem über Ägyptens Unterstützung für den Friedensprozess mit den Palästinensern und um die Normalisierung zwischen Israel und den arabischen Staaten. Israel will mit einem regionalen Friedensplan eine weitgehende Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zu zehn arabischen Staaten erreichen. Silvan Schalom bat seinen Gastgeber, mehr von ihrem Einfluss Gebrauch zu machen, und sich somit für ein promptes Ende des palästinensischen Terrors einzusetzen. „Ägypten kann dazu beitragen, dass die gemäßigten Palästinenser die politische Tagesordnung bestimmen und nicht ihre Terrorgruppen“, erklärte Schalom, der das Treffen mit Mubarak als gut bezeichnete. Im Einzelnen wurde auch über Sicherheitsmaßnahmen an der ägyptischen Grenze zum Gazastreifen gesprochen, ohne dass sich jedoch beide Seiten über eine Verstärkung stationierter ägyptischer Truppen dort einigten. Ägypten hatte mehr Soldaten zugesagt, um den Tunnelschmuggel bei Rafah zu unterbinden, diese Zusage aber von der israelischen Gaza-Räumung abhängig gemacht.

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