"Jerusalem-Report" stößt in Israel auf Unverständnis - "Juden sind die Ureinwohner"

Montag, 4. März 2013 |  Michael Selutin

Der "Jerusalem Report 2012", in dem die Europäische Union den Staat Israel wegen des Siedlungsbaus anklagt (Israel heute hat berichtet), sorgt weiter für Aufregung. In dem Bericht heißt es, die Gegenwart von Juden im Ostteil Jerusalems sei „provokativ“. Der Bau von jüdischen Wohnungen in diesen Gebieten sei die größte Gefahr für Frieden in der Region. Der Bericht beschreibt den Bau von Eigenheimen für Juden im Ostteil Jerusalems als „systematischen, vorsätzlichen und provokativen“ Versuch, es für Jerusalem unmöglich zu machen, die Hauptstadt von zwei Staaten zu werden.

Der Bericht spricht nicht von kleinen, isolierten Siedlungen, sondern von großen jüdischen Stadtteilen wie French Hill, Pisgat Zeev und Gilo. Wer sich in Jerusalem auskennt, weiß, dass diese Stadtviertel mitten in der Stadt liegen.

Für Israelis sind die Aussagen des Berichts völlig absurd. Dass die Rückkehr eines alten Volkes in die Gebiete, die zum Kernland seiner Heimat gehören, eine Bedrohung für den Frieden sein soll, macht keinen Sinn. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Juden seit über 3000 Jahren ununterbrochen in diesen Gebieten gelebt haben, vor allem in Jerusalem. Die Welt scheint es jedoch nicht zu mögen, dass Juden nun auch die Kontrolle über diese Gebiete haben.

Alan Baker, ein israelischer Experte für internationales Recht, erklärte gegenüber Israel Heute: „Die Juden sind die Ureinwohner in diesem Land. Wenn die internationale Gemeinschaft diese Tatsache nicht akzeptieren kann, dann gibt es nicht einmal eine Basis für Friedensgespräche.“

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