Polizei will Unruhen vermeiden

Freitag, 8. April 2005 | 
Um mögliche Unruhen während der Demonstration jüdischer Siedler am Sonntag zu verhindern, will Israel an diesem Tag den jüdischen Tempelberg in Jerusalem für alle Nicht-Moslems sperren. „Wir haben in den vergangenen Tagen Drohungen mit Bezug auf den Tempelberg erhalten“, sagte der israelische Minister für Innere Sicherheit, Gideon Esra. „Obwohl uns keine konkreten Einzelheiten vorliegen, müssen wir aber allen Eventualitäten vorbeugen.“ Die Organisatoren der Demonstration erklärten, der Protestzug werde wie geplant stattfinden und sich dem Tempelberg so weit wie möglich nähern. Die Demonstration richtet sich gegen den von Israel geplanten Abzug aus dem Gazastreifen. „Gott hat uns dieses Land verheißen und wir können darauf nicht verzichten“, sagte uns Ilan Levy Ariel. Palästinensische Terrorgruppen haben ihrerseits damit gedroht, die jüngst akzeptierte Waffenruhe zu beenden, sollten jüdische Siedler den Tempelberg betreten. Trotz der seit dem 17. März geltenden Vereinbarung feuerten palästinensische Terroristen gestern wieder eine Rakete auf israelisches Gebiet ab. Das Geschoss landete Augenzeugen zufolge im westlichen Teil der Wüste Negew.

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