Netanjahu: „Deswegen ist wahrer Frieden unerreichbar“

Mittwoch, 12. Dezember 2012 |  Ryan Jones

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in dieser Woche darauf aufmerksam gemacht, dass die feindselige Sprache der Hamas und Palästinenserführer Mahmud Abbas‘ Vorhaben, sich mit der Terrorgruppe in Gaza zu vereinigen, das eigentliche Hindernis für einen wahren und dauerhaften Frieden seien.

Hamasführer Khalid Mashaal gab dem Nachrichtensender CNN kürzlich ein Interview in Englisch. Darin behauptete er, einen Palästinenserstaat in den Grenzen vor 1967 zu akzeptieren. Doch in Arabisch klingt das Ganze anders. Am vergangenen Wochenende in Gaza zeigte er sein wahres Gesicht und versprach vor hunderttausenden Palästinensern, keinen Zentimeter des Landes an das zionistische Regime abzugeben, von Nord nach Süd und vom Mittelmeer bis zum Jordanfluss sei alles palästinensisches Land.

Mashaal fuhr fort indem er sagte, dass diplomatische und juristische Mittel zur Übernahme des Landes von Gewalt begleitet werden müssen. Er erklärte, dass alle gewaltfreien Mittel „sinnlos ohne Widerstand“ seien. Als „Widerstand“ wird der palästinensische Terrorismus gegen Israel von Arabern bezeichnet. Symbolisch für die Vereinigung von Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde hielt Mashaal einen Olivenzweig hoch. „Wir haben denselben Ursprung und müssen eine einheitliche Autorität bilden. Wir wollen die PLO wieder vereint sehen.“ Mit diesen Worten beendete der Terrorführer seine Rede.

Die Antwort der Autonomiebehörde folgte prompt. Ein Beamter der PA, Ziad Abu Ziad, sagte zu Israels Armeeradio am Sonntag, dass die Aussichten für eine Einigung zwischen der Hamas und seiner regierenden Fatah „besser als je zuvor“ seien. Berichten zufolge hat die Fatah aufgehört, gegen die Hamas in Judäa und Samaria (dem so genannten Westjordanland) vorzugehen und genehmigte seinen früheren Rivalen sogar eine Parade in Nablus.

Israels MInisterpräsident sagte unterdessen, dass die Hamas einmal mehr „ihr wahres Gesicht“ gezeigt habe. Er kritisierte Abbas dafür, mit einer Gruppe zusammenzuarbeiten, die keinen Frieden mit dem jüdischen Staat will. „Abbas hat keine Anstrengungen unternommen, die Worte Mashaals über die Zerstörung Israels zu verurteilen. Eine künftige Vereinigung der Fatah mit der Hamas, die vom Iran unterstützt wird, könnte uns bevorstehen,“ sagte Netanjahu bei einem Kabinettstreffen am Sonntag. In der jetzigen Situation, wäre er töricht, würde er noch mehr Land an Abbas‘ Regime abtreten, so der Regierungschef.

Möchten Sie mehr Nachrichten aus Israel erhalten?
Klicken Sie hier um den KOSTENLOSEN täglichen Newsletter per Email zu erhalten.

Aktuelle Ausgabe

FERIENWOHNUNG IM HERZEN VON JERUSALEM

Informationen unter:

E-Mail: info@israelheute.com

TEL.: 00972-2-6226880

Werbeanzeige

Am meisten gelesen

„Kommt nicht nach Israel“
Seit gestern Abend geht ein...