Taufbecken im Gazastreifen

Donnerstag, 4. Oktober 2012 |  Aviel Schneider

Im palästinensischen Gazastreifen wurde das Kloster des Heiligen Hilarion (329 n. Chr.) ausgegraben und restauriert. Bisher hat man zwei Kirchen, Taufbecken, eine Halle und Speisesäle des christlichen Klosters in der Nähe der Palästinenserstadt Dir el Balach entdeckt und freigelegt. Sie liegt etwa 19 Kilometer südwestlich von Gaza-Stadt und 1,5 Kilometer von der Meeresküste entfernt. Hilarion war ein christlicher Einsiedlermönch, der in Tabatha bei Gaza 291 n. Chr. geboren wurde. In seiner Jugend lebte Hilarion ein strenges Leben in der Wüste und kam in der Gegend um Gaza schnell zu Ansehen und Ruhm.

Das Taufbecken in der Form eines Kreuzes (siehe Bild) ähnelt einem Taufbecken in der byzantinischen Stadtkirche in Schivta, 70 Kilometer südlich von Dir el Balach. Ein weiterer Beweis dafür, dass die Behauptung der Palästinenser, der Gazastreifen würde rein islamisches Land sein, historisch falsch ist. Noch bevor der Islam entstanden ist, lebten im Gazastreifen Juden und Christen, aber dies wird von den Palästinensern nur ungern zugegeben.

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