Palästinensische Terroristen kriegen Rekordlöhne

Mittwoch, 5. September 2012 |  Michael Selutin

Trotz der schwierigen finanziellen Lage der Palästinensischen Autonomiebehörde werden monatlich mehrere Millionen Schekel für die „Gehälter“ von palästinensischen Gefängnisinsassen in israelischen Haftanstalten ausgegeben. Diese Gefangenen sind wegen Terrorismus gegen den israelischen Staat verurteilt, einige von ihnen sind Massenmörder. Dabei bekommen nicht nur Mitglieder der regierenden Fatah-Bewegung diese Gelder, sondern auch deren bittere Feinde von der Hamas und anderen Terrororganisationen.

Seit Mai 2011 zahlte die PA 18 Millionen Schekel (etwa 3,5 Millionen Euro) pro Monat an palästinensische Gefängnisinsassen und weitere 26 Millionen Schekel (über fünf Millionen Euro) an die Familien von Selbstmordattentätern. Insgesamt belaufen sich diese Zahlungen auf etwa sechs Prozent des gesamten Haushaltsbudgets der PA, so berichtete der israelische Fernsehsender Kanal 2.

Im Jahre 2003 wurde ein palästinensisches Gesetz verabschiedet, das verurteilte Gefangene, die bis zu fünf Jahre Haft absitzen müssen, ein „Gehalt“ von 1000 Schekeln (200 Euro) zuspricht. Je länger die Haftstrafe ist, desto höher wird auch die Kompensation für die Terroristen. Ein Gefangener, der lebenslänglich verurteilt wurde, bekommt 4000 Schekel (800 Euro) monatlich. Im Januar letzten Jahres erhöhte der im Westen als moderat geltende palästinensische Premierminister Salam Fayyad diese Zahlungen um 300 Prozent.

Heute bekommt ein Gefangener, der zu drei Jahren Haft verurteilt wurde 1400 Schekel (280 Euro) pro Monat, 300 Schekel Bonus gibt es für Verheiratete und nochmal 50 Schekel für jedes Kind. Hinzu kommt, dass die bereits abgesessene Zeit im Gefängnis noch mitgerechnet wird. Abdullah Barghouti, ein Bombenbauer der Hamas, der im Jahre 2004 zu 67 lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt wurde, bekommt heute ein „Gehalt“ von 4000 Schekeln, in weniger als einem Jahr wird dies auf 6000 erhöht werden.

Ein anderer Hamas Terrorist, Abbas al-Sayyeed, der wegen des Park Hotel Massakers im Jahre 2002, bei dem 30 Israelis starben als sie sich zum Pessachabend versammelten, verurteilt wurde, bekommt 12.000 Schekel pro Monat (2400 Euro).

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