Kann Israel für seine eigene Sicherheit garantieren?

Freitag, 22. Juni 2012 |  Aviel Schneider

Gemäß der jüngsten Umfrage des israelischen Forschungsinstitutes für Nationale Sicherheit sind 48 % der Israelis für die Vernichtung der iranischen Atomreaktoren, 52 % sind dagegen. Die Mehrheit der Israelis (62,5 %) traut dem Staat und seiner Führung im Falle eines Angriffs zu, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Auf die Frage, wie der Iran handeln werde, sobald er über nukleare Langstreckenraketen verfüge, antworten 32 % der Israelis, dass der Iran Israel damit bedrohen, aber nicht angreifen werde. 69 % der israelischen Bevölkerung glaubt, dass Israel mit einem kollektiven Krieg in der Region umzugehen weiß, sollte wegen eines Angriffes auf den Iran ein Krieg ausbrechen. 31 % haben davor Angst und glauben das nicht. 94 % der Israelis meinen jedoch, dass Israels Sicherheitskräfte mit einem Kriegsausbruch im Norden und in Syrien noch besser umgehen könnten. Das Volk spricht seiner Führung ebenso das Vertrauen aus im Falle eines massiven Raketenangriffs, wenn es darum geht, Israels Bevölkerung vor zahlreichen Verlusten zu bewahren. In Bezug auf Ägypten denken nur 42 % der Israelis, dass Ägypten den Friedensvertrag mit Israel nicht brechen, aber dessen Inhalt als ungültig erklären werde. 30 % meinen, dass Ägypten den Frieden mit Israel wahren werde. 13 % der Israelis glauben bereits, dass Ägypten in einen Krieg gegen Israel hineingezogen werden könnte, sollte die gesamte Region einen Krieg ausrufen. Trotz Chaos und so genanntem „arabischen Frühling“ um Israel herum, halten 52 % der Israelis es für möglich, dass Israels Friedensverträge in Kraft bleiben. 26 % der Israelis vertreten die Meinung, dass die Friedensverträge einfach keinen Sinn machen. Ungeachtet dessen sprechen sich 59 % der Israelis bei einem endgültigen Abkommen mit den Palästinensern für einen Palästinenserstaat in Judäa und Samaria aus, 41 % sind dagegen. Sollte in Israel ein arabischer Aufstand ausbrechen, so meinen 88 % der israelischen Bevölkerung, dass der Staat damit ebenso umzugehen weiß. Aus der Studie geht hervor, dass sich die Bevölkerung ganz auf ihre Staats- und Militärführung verlässt. Einer Führung zu vertrauen, ist zwar gut, aber keine Garantie dafür, alle Gefahren erfolgreich zu lösen. Aus Israels Staatsgeschichte geht hervor, dass Israel in den letzten 64 Jahren seine Macht in dieser Region bewiesen hat, aber dies verdankt das Volk in erster Linie seinem Gott. Und genau darüber streiten sich oft säkulare und religiöse Juden, inwieweit Gott in Israels Politik mitwirkt.

Bild: Israelische Soldaten im Libanon

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